Jugendprojekt „ENERGIE macht SCHULE“ gewinnt den Energy Globe STYRIA AWARD 2006!

Der LEV LandesEnergieVerein und das NOEST Netzwerk Öko-Energie Steiermark vergaben am 6. 11. 2006 im Dom im Berg den Energy Globe STYRIA AWARD 2006, den wichtigsten regionalen Energy Globe. Dabei waren die innovativsten Energie-Projekte in den Bereichen „Forschung“, „Kampagne“, „Produkt“ und „Jugend“ sowie ein Gesamtsieger gesucht. Mit 48 Einreichungen wurde auch im 6. Jahr des STYRIA AWARDS wieder neuer Einreichrekord erzielt.

Der Gesamtsieger des steirischen Energy Globes 2006 ist das Jugend-Projekt „ENERGIE macht SCHULE“, eingereicht von Klimabündnis Steiermark und Fa. Ecowatt.

Die Umsetzung der Kyotoziele setzen regionale und lokale Maßnahmen zum Klimaschutz voraus. Klimaschutz muss aber gelebt und verstanden werden. Der Rohstoff Nummer Eins zur Energiegewinnung, das Erdöl, muss mittel- und langfristig durch nachhaltige und umweltschonende Energiesysteme ersetzt werden. Welche Möglichkeiten der regenerativen Energiegewinnung es gibt sollte daher so früh wie möglich dargestellt werden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig Kinder und Jugendliche mit den Themen der globalen Klimaänderung zu konfrontieren und konkrete Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Um das zu erreichen, haben Klimabündnis Steiermark und ecowatt in den vergangenen Jahren verschiedenste Energie Projekte entwickelt und durchgeführt.

  • fifttyftify – Energie für Steirische Schulen (2001 – 2003)
  • Ökocamp - Eko Tabor(2001)
  • Solare Partnerschaft - Soncno Partnerstvo (2003)
  • Energie macht Schule – Energietag an Schulen (2005/06)


Weiters wurden vier Kategoriesieger prämiert:

  • Innovative Energie-Forschung
  • Innovative Energie-Kampagne
  • Innovatives Energie-Produkt
  • Innovatives Jugend-Energieprojekt

Innovative Energie-Forschung: Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH mit dem Projekt „Kompetenznetzwerk Wasserressourcen
Das Kompetenznetzwerk „Wasserressourcen und deren Bewirtschaftung“ (siehe www.waterpool.org ) führt wasserbezogene Technologieunternehmen, die wassernutzende Industrie und die Wasserforschung in Österreich sowie Mittel- und Osteuropa enger zueinander und erarbeitet innovative und integrative Problemlösungen für eine optimierte Wasserressourcenbewirtschaftung. Das Kompetenznetzwerk Wasserressourcen ist ein Kompetenznetzwerk im Sinne des Kompetenznetzwerk Förderprogramms der Österreichischen Bundesregierung gemäß den Richtlinien zur Förderung industrieller Kompetenzzentren. Neben dem BMWA treten die Länder Kärnten, Steiermark und Tirol sowie Kroatien, Slowenien und die Provinz Pordenone als Fördergeber auf.

Innovative Energie-Kampagne: Regionalmanagement Oststeiermark mit dem Projekt „Energieregion Oststeiermark
Die 5 oststeirischen Bezirke Feldbach, Fürstenfeld, Hartberg, Radkersburg und Weiz gehen bewusst und gemeinsam den Weg zur „Energieregion Oststeiermark“. Daran arbeitet das gleichnamige Projekt unter der Trägerschaft des Regionalmanagement Oststeiermark und der Umsetzungsarbeit der derzeit 13 Kern-Partner-Institutionen und der 192 oststeirischen Gemeinden und Regionen, für die „Erneuerbare Energie“ immer mehr zum Thema wird.

Innovatives Energie-Produkt: Ing. Dipl. Ing.(FH) Werner Frissenbichler mit dem Projekt „Errichtung einer Ökostrom Wasserkraftanlage durch Revitalisierung
Der innovative Aspekt dieses Projektes liegt in der Maximierung der vorhandenen Möglichkeiten für die effiziente nachhaltige Nutzung der vorhandenen Energie des Wassers, ohne die umgebende Kulturlandschaft und somit auch die landwirtschaftlichen Nutzflächen zu beeinträchtigen. Durch dieses Familienprojekt wurde das bestehende umfangreiche Portfolio der Ökokraftwerke für erneuerbare Energieträger in der Almenlandgemeinde St. Kathrein am Offenegg erfolgreich um das Thema Wasserkraft erweitert.

Innovatives Jugend-Energieprojekt: Forschungsgesellschaft Mobilität FGM mit dem Projekt „Schoolway.net
Die Forschungsgesellschaft Mobilität FGM wickelt im Auftrag von ÖVSF, bm:bwk, Gesundheit Österreich GmbH und bm:lfwu das österreichweite Projekt „SCHOOLWAY.NET - Modellvorhaben zur bundesweiten Implementierung von Schul-Mobilitätsmanagement-Plänen in Österreich“ von April 2004 bis März 2007 ab.
Insgesamt werden 16 Pflichtschulen – aufgeteilt nach Bundesländern – von der FGM bei der Erarbeitung und Umsetzung von bewusstseinsbildenden Schul-Mobilitätsmanagement-Maßnahmen (SMM) beraten und unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf Umwelt, Verkehrssicherheit und Gesundheit liegt.

Als Übersicht zu allen steirischen Einreichungen stehen im Veranstaltungsarchiv die Pressemappe sowie Fotos zum Download zur Verfügung.