Steirische F&E-Projekte - Biomasse

INHALT

 

 

LAUFENDE PROJEKTE

Heizungsanlagenoptimierung (2011- )

Projektleitung: Lokale Energieagentur - LEA GmbH

In der ausgewählten Pilotregion (80 Gemeinden des Steirischen Vulkanlandes) werden 7 Heizungs-Inspektionen in privaten Wohnhäusern (Einfamilien- und Zweifamilienhäuser) durchgeführt. Bei der Auswahl der Gebäude werden ausschließlich fossile Energieträger für die Wärmversorgung berücksichtigt und es werden nur Gebäude ausgewählt welche in den Jahren 1970 bis 1999 errichtet wurden.

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Heizwerksanalyse - Lernen am Beispiel (2012- )

Projektleitung: ibp DI Franz Promitzer

Analyse von 3 steirischen Biomasse heizwerken, die älter als 18 Jahre sind. Gerade diese „Altanlagen“ sind es, die uns eine besondere Chance bieten: Der Erfahrungsschatz der Betreiber mit dem Betrieb ihrer Anlagen und die über einen langen Zeitraum gesammelten wirtschaftlichen und technischen Daten sowie die Kenntnis über den Aufwand für Wartung und Instandhaltung können analysiert und so zur Optimierung von bestehenden und künftigen Anlagen beitragen.
Verbreitung der Ergbnisse in der Steiermark und in Ungarn.

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Stirling - Stand der Technik (2011- )

Projektleitung:

Ziel des gegenständlichen Projekts ist die Erhebung und Beschreibung des derzeitigen Standes der Technik biomassebefeuerter Stirling Motoren in Form einer Studie. Zum Vergleich wird auch in verkürzter Form der Stand der Technik gasbefeuerter Stirlingmotoren beschrieben. Aus den Ergebnissen werden der F&E Bedarf und mögliche Szenarien für die Entwicklung eines marktreifen biomassebefeuerten Stirling Motors abgeleitet. Die Studie umfasst folgende Inhalte:
• Zusammenfassende Übersicht über die Stirling Technologie
• Beschreibung der verfügbaren biomassebefeuerten Stirling Motoren in Bezug auf Technik und Betrieberfahrungen sowie - soweit möglich - in Bezug auf die Kosten.
• Beschreibung der Produkte und Einsatzbereiche gasbetriebener Stirling Motoren in Bezug auf Technik, Betrieberfahrungen und Kosten. Insbesondere betreffend den Einsatz im militärischen Bereich sind die Analysen naturgemäß auf die zugänglichen Informationen beschränkt.
• Beschreibung der laufenden Entwicklungen im Bereich biomassebefeuerter Stirling Motoren
• Spezifikation des F&E Bedarfs bzw. von möglichen Szenarien zur Entwicklung eines marktreifen biomassebefeuerten Stirling Motors

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ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

Machbarkeitsstudie Biomasse KWK Zeltweg (2003-2003)

Projektleitung: Energieagentur Obersteiermark

Machbarkeitsstudie für eine Biomasse Kraft-Wärme-Kopplung am Standort des Holzinnovationszentrum HIZ in Zeltweg.

Ziele der Studie:
- Untersuchung der technischen Machbarkeit
- Schaffung einer Entscheidungsgrundlage
- Überzeugung des Standotbetreibers

Ziel der Anlage:
- Schaffung einer modernen Referenzanlage in der Steiermark
- Erhöhung der Wertschöpfung in der Holzregion
- Einsparung von CO²
- Erzeugung von Ökostrom (ca. 6.000MWh/Jahr)

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Weiterentwicklung Vergaser (2003-2003)

Projektleitung:

In diesem Projekt werden als erster Schritt für das Projekt Entwicklung zur Serienreife von kleinen Holzvergaseranlagen (kleiner 100 KW el) eine wissenschaftlich fundierte Vermessung des Holzgases sowie die Feststellung der derzeitigen Leistungsfähigkeit der Reinigungsstufen im vorliegenden Holzvergaser durchgeführt.

Die aus der Messung gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Entscheidung zur Weiterentwicklung.

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Businessplan Stirlingmotor (2003-2004)

Projektleitung: ZT Büro Stanzel & Oekostrom, Zivilingenieurbüro f. Maschinenbau

Hintergrund sind die Bemühungen, den Brennstoff Biomasse auch in der Stromerzeugung im kleinen Leistungsbereich (< 100 kWel) einzusetzen. Ziel dieses Projektes ist die Erstellung eines Businessplanes, der die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Markteintritt eines Stirling-Motor-Anlagenkonzeptes aus der Perspektive der Anlagenhersteller aufbereitet.

Damit werden wesentliche Voraussetzungen für eine nachfolgende erfolgreiche Realisierung eines konkreten Produktes u. für die Einführung in den Markt geschaffen.

015_Businessplan_Stirlingmotor_Zusammenfassung.pdf

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Feasibility Studie Waldhackgut (2003-2004)

Projektleitung: EAW Energieagentur Weststeiermark

Gesiebtes Waldhackgut ist ein neuer ergänzender Energieträger, welcher vor allem bei Anlagenleistungen im Bereich von 100 bis 500 kW wirtschaftlich sinnvoll herangezogen werden kann.

In diesem Projekt werden nun sowohl die Anbieter- als auch die Abnehmerseite untersucht werden. Weiters werden die Einsatzbereiche des neuen Brennstoffes Waldhackgut sowie die Marktchancen erhoben. Anhand dieser Ergebnisse kann mittelfristig gesiebtes Waldhackgut als ergänzender, ökologischer Brennstoff zur Verfügung stehen.

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Aktion für Interessenten von Holzgaskraftwerken (2005-2005)

Projektleitung: Josef

Ziel der NOEST-Aktion Holzvergaser ist es, Kontakte für Holzgaskraftwerke mit Herstellern marktfähiger Anlagen zu organisieren und zu moderieren um gegebenfalls eine Implementierung der Holzgastechnologie in der Steiermark einzuleiten. Diese Kontakte sollen Vertragsverhandlungen zwischen den Interessenten und den Herstellern einleiten.

Weiters soll bei entsprechendem Interesse eine Diskussion zwischen den Herstellern und den Sachverständigen der Steiermärkischen Landesregierung über Betriebserfahrung und den Stand der Technik angeboten werden.

155_Endbericht_Anbieterpraesentation_Holzgas.pdf

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Bioenergiekonzept (2005-2005)

Projektleitung: Energieagentur Obersteiermark

Die Region Judenburg ist eine der waldreichsten Regionen Österreichs mit Holztradition. Mit modernen Pellets- und Hackgutfeuerungen steht eine vollwertige Alternative zu fossilen Energieträgern zur Verfügung. Auch Land- und Forstwirte in Verbindung mit dem regionalen Gewerbe könnten einen wesentlichen Teil der Energieversorgung übernehmen. Einzelne gute Ansätze sind bereits vorhanden.

Ziel des Projektes "Bioenergiekonzept zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung durch Nutzung regionaler Ressourcen in der Energieversorgung" ist die Vernetzung und Entwicklung des Gesamtprogrammes.

Aktivitäten:
Aufbau von Kooperationen in der Hackguterzeugung bzw. Logistik.
Kooperationen zw. Land/Forstwirtschaft, Gewerbe und Gemeinden zur Umsetzung von Biomasseheizungen.
Weiterentwicklung der Pellets-Logistik.
Beratung von Pilotprojekten, Initiierung von Projekten zur Erzeugung von Ökostrom aus Biomasse und Biogas.
Aufbau eines informellen Netzwerkes.
Bewusstseinsbildende Maßnahmen.

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Perspektiven und Anforderungen der Mikro-Kraft-Wärme-Koppelung aus Nutzersicht (2004-2005)

Projektleitung:

Die gekoppelte Erzeugung von elektrischem Strom und Wärme auf Haushaltsebene (Mikro-KWK) wird ein wichtiges Element eines zukünftigen, nachhaltigen Energiesystems darstellen. Bei der Firma SPM (an welcher der international erfolgreiche und technologisch führende Biomassekesselhersteller KWB zur Hälfte beteiligt ist) wird derzeit ein Zusatzmodul - bestehend aus einem Stirlingmotor und einem Stromgenerator mit 1 kWel - zu den im Markt bereits sehr erfolgreichen Pelletsfeuerungsanlagen entwickelt.

Für die Steiermark bietet sich in dieser Situation die Chance, die Entwicklungen in Richtung Mikro-KWK-Anlagen maßgeblich mitzugestalten und international eine technologische Vorreiterrolle einzunehmen.

Das hier eingereichte Projekt hat zum Ziel, die offenen Fragen zur nutzergerechten Gestaltung und Markteinführung von Mikro-Kraft-Wärmekopplungsanlagen zu klären, sowie das Umfeld einer Mikro-KWK-Einführung zu analysieren und mögliche Auswirkungen auf das Energiesystem abzuschätzen.

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Biomasse-KWK-Technologie mit gestufter Vergasung - Weiterentwicklung zum Feldeinsatz (2004-2006)

Projektleitung: ZT Lettner

Im Rahmen dieses Projektes sollen bei bereits an der TU Graz entwickelten Prototypen mit gestufter Vergasungstechnologie und hoher Gasreinheit weitere Optimierungen durchgeführt werden. Dabei werden einerseits primärseitige Verbesserungen bei der Vergasung angestrebt als auch andererseits die Skalierbarkeit von Mikroanlagen bis 500 kW elektrisch. In Koperation mit der Firma KWB.

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Holzvergaseranlage Schiefer (2005-2006)

Projektleitung: Xylogas Energieanlagenbau und Handel GesmbH & Gemeinde Kohlberg b. Gnas

In Kooperation mit zahlreichen Herstellern und Entwicklern wurde eine Pilotanlage konzipiert und entwickelt. Die positiven Messergebnisse der TU Graz haben dazu geführt eine Demonstrationsanlage auf dem Betrieb Schiefer mit 390 kW elektrischer und 611 kW thermischer Leistung zu errichten.

Der Rohstoff wird als Hackgut von lokalen Landwirten sowie als Industrieholz zugekauft. Haupt-Wärmeabnehmer sind umliegende Betriebe, welche voraussichtlich den Großteil der Wärme nutzen werden.

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KWK auf Basis eines Stirlingmotors im Biomasse-Heizwerk Birkfeld (2004-2006)

Projektleitung:

Realisierung einer Biomass KWK auf Basis eines 70 kW (elektrisch) Stirlingmotors im bestehenden Biomasse-Heizwerk Birkfeld unter Verwendung einer österreichischen Technologieentwicklung.

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Biomasse-Stirlingmotor Ökopark Hartberg (2005-2007)

Projektleitung:

Die Ökopark Errichtungs GmbH hat gemeinsam mit dem Joanneum Research das Projekt "Errichtung und Inbetriebnahme einer Biomasse-Stirlingmotoranlage" am Ökopark Hartberg geplant. Ziel ist es, eine nachhaltige Bereitstellung von Strom und Wärme (Wärme-Kraft-Kopplung) im kleinen Leistungsbereich für dezentrale Anwendungen zu erreichen. Die technisch wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Forschungsgesellschaft mbH, Joanneum Research

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Entwicklung einer Siebanlage für Waldhackgut (2005-2007)

Projektleitung: EAW Energieagentur Weststeiermark

Die Errichtung von Mikronetzen auf Biomasse-Basis (ca. 100-300 kW) für Geschosswohnbauten und kleine Wohnsiedlungen boomen in der Steiermark. Für einen optimalen Betrieb benötigen diese jedoch homogenes, fredstoff-freies Material, welches bisher eher ungenügend gegeben ist. Gesiebtes Waldhackgut erfüllt jedoch diese Anforderungen sehr gut.

Ziel des Vorhabens ist die daher die Entwicklung einer für die Hackgutaufbereitung optimierten, stationären Siebanlage für ein Hackgutlogistikzentrum mit einem Hackgutumsatz von mindestens 3.000 bis 5.000 Srm pro Jahr. Dabei wird weiters die Qualitätssicherung bei Waldhackgut, die Erhöhung der Versorgungssicherheit und die Erschließung neuer Waldbiomasse- Ressourcen erzielt.

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Feinstaubemissionen aus Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen (2005-2007)

Projektleitung: TU Graz, Institut für Prozess- und Partikeltechnik

Dieses Projekt zielt darauf ab, bislang noch nicht verfügbares Datenmaterial bezüglich der maßgeblichen Charakteristika von Feinstaubemissionen aus Biomassekleinfeuerungsanlagen (z.B.: Konzentration im Rauchgas, Korngrößenverteilung, chemische Zusammensetzung) im Rahmen von Testläufen an Feuerungsanlagen zu erarbeiten, zu evaluieren und mit Feinstaubemissionen von Ölfeuerungen zu vergleichen.

Des weiteren sollen auf Basis der Ergebnisse dieser Testläufe sowie unter zu Hilfenahme von Modellrechnungen relevante brennstoff- und feuerungsbezogene Parameter, die die Feinstaubbildung beeinflussen, identifiziert werden.

Aus den Ergebnissen und Erfahrungen des Projektes sollen einerseits belastbare Emissionsfaktoren für Feinstaubemissionen aus Biomassekleinfeuerungen (in Abhängigkeit des eingesetzten Brennstoffes und der angewendeten Feuerungstechnologie) und andererseits Richtlinien zur Emissionsreduktion, die vor allem für Kesselhersteller relevant sind, resultieren. Außerdem sollen Prozeduren zur korrekten Bestimmung von Feinstaubemissionen im Rahmen von Prüfstandstests ermittelt werden.

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Holzprodukte von Morgen - Phase I (2004-2007)

Projektleitung: Podesser Consultant Office

Ziel des Gesamtprojektes (Phase I+II) ist die Entwicklung von Kriterien für die Gestaltung von Einrichtungs-gegenständen aus Holz, die alle Anforderungen bezüglich Aussehen, Funktionalität und energetische Verwertung erfüllen sowie den Ansprüchen nachhaltigen Wirtschaftens entsprechen.

In der Phase I werden die Module Verbrennung, Aufbereitung, Energienutzung und Aschenverwertung bearbeitet.

Bisher noch nicht berücksichtigte Kriterien sollen in der Erzeugung von Holzprodukten einbezogen werden, sodass eine nachhaltige Wiederverwendung oder Verwertung möglich wird: Zusammenstellung u.a. der Anforderungen an die Brennstoff-Eigenschaften und die Aufbereitung des Brennstoffes, Kriterien für die Integration der zusätzlich erzeugten Energie. Sowie Weiterentwicklung dieses Themenbereiches auf Europäischer Ebene (COST) und Veröffentlichungen.

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Waldbiomasse offensiv (vormals: "Bioenergienetzwerk SÜDOST") (2004-2007)

Projektleitung:

Die verstärkte Marktdurchdringung der Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen scheitert sowohl in der Steiermark als auch in Slowenien oftmals daran, dass Verantwortungsträger nur mangelhaft über Möglichkeiten und Vorteile der Wärmeversorgung mit Biomasse informiert sind.

Hauptziel des Projektes ist es, die Nutzung in Form von Hackgutheizungen, Mikronetze und Holzenergie-Contracting und speziell den Absatz von Biomassefeuerungen speziell in Slowenien anzukurbeln.

Dazu wird ein innovatives Informations-, Produktions- und Dienstleistungssytem zur Forcierung von Biomasseheizanlagen und zur nachhaltigen und flächendeckenden Bereitstellung von Waldbiomasse in Teilen der Steiermark und Sloweniens aufgebaut.

Weitere Ziele sind: Waldhackgut komfortabel und flächendeckend zur bereit zu stellen; Pflegerückstände abzubauen, ertragsschwache Waldstandorte wertschöpfend zu nutzen und eine naturnahe Waldbewirtschaftung durch Nutzung des Laubbaumkronenholzes zu forcieren.

084_Waldbiomasse_offensiv_Presseinfo.pdf

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ThermalNet - Mitarbeit im EU-Bioenergie Netzwerk (2005-2008)

Projektleitung: Josef

Das EU-weite Netzwerk ThermalNet beschäftigt sich mit der Biomasse Verbrennung, - Vergasung und -Pyrolyse. Das Netzwerk vereint die in Europa tätigen Forschungseinrichtungen, IEA Tasks und Network of Excellence Bioenergy.

Der Nutzen für die Steiermark besteht in der Identifizierung und Disseminierung innovativer und zukunftsweisender Aspekte für die heimische Bioenergie-Industrie.

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Hackguttrocknung Gleinstätten (2010-2010)

Projektleitung: Nahwärme Gleinstätten GmbH

Um Hackgut für den häuslichen und kleineren Gewerbebereich als homogenen Brennstoff mit definierter Qualität etablieren zu können, ist es notwendig diesen mit Hilfe technischer Einrichtungen zu trocknen. Im Zusammenhang mit der technischen Hackguttrocknung gibt es jedoch eine Vielzahl an material- und betriebbedingten Faktoren, die für eine optimale Trocknung entscheidend sind. Ziel ist es im Zuge dieser Arbeit diese Faktoren zu erheben und zu analysieren. Dazu zählt:

- die Erhebung der theoretischen Grundlagen in Zusammenhang mit Hackguttrocknung und -lagerung.
--- natürliche sowie technische Hackguttrocknung
--- Verfahren, Einflussparameter (material- und betriebsbedingt), Auslegung, Praxisumsetzung, etc.

- Einflüsse af die Hackgut-Trockenmasse ™
--- Probenahmen am Heizwerk Gleinstätten
--- Durchführung der eigenständigen Untersuchungen
---------- Einflusses der Lagerung auf den TM-Gehalt
---------- Einflusses der Fraktionen auf den TM-Gehalt
---------- Sonstige potenzieller Einflüsse auf den TM-Gehalt

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SONSTIGE, NICHT VIA NOEST FINANZIERTE PROJEKTE

Anlagensicherheit und Genehmigung von Biomassevergasungsanlagen (2004- )

Projektleitung: ZT Lettner

Damit sich die vielversprechende Holzvergasungs-Technologie durchsetzen kann, müssen neben der Funktionalität und Wirtschaftlichkeit auch die Sicherheitsaspekte der Technologie berücksichtigt werden. Das Ziel dieses Projektes ist es daher, eine Sicherheits- und Genehmigungsrichtlinie für die Vergasungstechnologie zu verfassen.

Durch die enge Zusammenarbeit von Universität, Industrie, Hersteller, Betreiber, externen Experten und den zuständigen Behörden soll die Richtlinie in gemeinsamer Arbeit erstellt werden. Durch diese Richtlinie sollen in Zukunft der Sicherheitsstandard der Anlagen verbessert, die Genehmigung vereinfacht und die internationale Vermarktung wesentlich erleichtert werden.

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Biomassebetriebene Absorptions-Wärmepump-Anlage zum Heizen und Kühlen (2004- )

Projektleitung: TU Graz, Institut für Wärmetechnik (IWT)

Große Absorptionswärmepumpen sind mehr oder weniger Stand der Technik, kleine und mittlere Absorptionswärmepumpen konnten sich bisher auf Grund hoher Investitionskosten und geringer Effizienz nicht auf dem Markt durchsetzen. Ziel dieses Projekts ist es, eine hocheffiziente biomassegefeuerte Absorptionswärmepumpe zu entwickeln, die das Erdreich als Wärmequelle/Wärmesenke nutzt und ein Niedertemperatur Heiz- und Kühlsystem mit integrierter Warmwassererzeugung versorgt.

Das erwartete Ergebnis des Projekts ist ein zuverlässig arbeitender Prototyp einer hocheffizienten Biomasse-gefeuerten Ammoniak/Wasser-Absorptionswärmepumpe, die in Verbindung mit dem Erdreich für Heizung, Kühlung and Warmwasserbereitung geeignet ist. Die Effizienz bei Heizbetrieb soll doppelt so hoch sein wie die eines Biomasse-Kessels, bei Kühlbetrieb soll sie mit elektrisch angetrieben Aggregaten (bei kalorischer Stromerzeugung) vergleichbar sein. Die Projektresultate sollen Basis für ein Demonstrationsprojekt (bzw. Feldtest) und Up-scaling-Maßnahmen sein.

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Carbon sinks and biomass energy production ( - )

Projektleitung:

A study on the linkages and implications on Carbon sinks and biomass energy production.

A042_Praesentation_Carbonsinks.pdf

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Entwicklung eines Geschäftsfeldes "Waldbiomasseversorgung - SÜDOST" durch die vorrangige Nutzung bisher ruhender Holzreserven (2004- )

Projektleitung:

Durch das Ökostromgesetz sind bereits einige größere KWK-Anlagen auch im Süden und Südosten Österreichs in Planung, bzw. sind teilweise bereits errichtet oder genehmigt. Um eine zum Großteil aus dem Inland gedeckte Versorgung der Anlagen zu ermöglichen wird es notwendig sein, neben einem effizienten Ernte- und Logistiksystem für dieses unter Preisdruck stehende Sortiment auch ein Modell zu entwickeln, das den Zugriff bzw. die Verfügbarkeit der ruhenden Holzreserven im kleinstrukturierten Waldbesitz in Südostösterreich ermöglicht.

Die Innovation liegt darin, dass einerseits erstmals eine länderübergreifende (Burgenland, Steiermark, Kärnten) Zusammenarbeit erfolgt und somit auch Mengenausgleiche und logistische Optimierungen leichter möglich werden. Andererseits soll im Rahmen des Projektes ein Modell entwickelt werden, dass großflächigere Nutzungen durch Flächenzusammenschlüsse ermöglicht.

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Fortschrittliche Wärmespeicher zur Erhöhung von solarem Deckungsgrad und Kesselnutzungsgrad sowie Emissionsverringerung durch verringertes Takten (Projekt zum IEA- Solar Heating and Cooling Programm, Task 32) (2004- )

Projektleitung: Uni Innsbruck, Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften

Task 32 IEA-SHC behandelt fortschrittliche Wärme-Speicher für Niedrigenergiehäuser. Speicher auf Basis Phasenwechselmatrialien in solaren Kombisystemen und konventionellen Anlagen reduzieren durch verringertes Takten die Emissionen von Biomasse- und Gas- Wärmeerzeugern stark und erhöhen Kessel-Nutzungsgrad und solare Deckung.

Die Zielsetzung dieses Projektes ist die Entwicklung von zwei Prototypen von fortschrttlichen Speichern mit Phasenwechselmaterialien, ein Speicher mit Phasenwechsel bei ca. 60°C mit mikroverkapselten Paraffinen und ein Speicher mit polymeren Phasenwechselmaterialien eingebettet in eine 3-dimensionale Trägerstruktur und Phasenwechsel bei ca. 80°C.

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IEA Bioenergy Task 38 Greenhouse Gas Balances of Biomass and Bioenergy Systems ( - )

Projektleitung:

Task 38 is coordinated by Austria (Joanneum Research) and brings together the work of national programs in 13 participating countries on GHG balances of biomass systems and bioenergy technologies.

The Task addresses bioenergy options and questions of carbon accounting in the land-use, land-use change and forestry sector (LULUCF) and contributes to the work of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). The focus is on application of former developed methodologies to mitigation projects and programs.

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Innovatives System zur dezentralen KWK auf Basis Biomassevergasung mit prozessoptimierter Erzeugung eines teerarmen Produktgases (2004- )

Projektleitung: ZT Lettner

Biomassevergasungsanlagen im kleinen und mittleren Leistungsbereich haben nachwievor unzufriedenstellende Ergebnisse bei der Qualität des Gases und den Emissionen.

Das vorliegende Projekt soll eine verbesserte Prozessführung und eine verbesserte thermochemische Prozesskette ermöglichen. Damit werden vor allem die Qualität des erzeugten Gases erheblich gesteigert. Mit den beantragten Mitteln sollen die Grundlagenuntersuchungen durchgeführt werden, um sie in der Folge in einer Demonstrationsanlage umsetzen und erproben zu können.

Mit der Umsetzung dieses Projektes wird ein wesentlicher Schritt in Richtung einer verfügbaren KWK-Technologie getan

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Market Implementation of Extraordinary Biomass Pellets (MIXBIOPELLS) ( - )

Projektleitung: Deutsches BiomasseForschungsZentrum

The goal of MixBioPells is to identify the constraints & drivers and find promising market concepts for enhancing the relevance of alternative pellets in Europe. Since kind and potential of available raw materials and the local frameworks differ significantly between countries and even between regions, each partner will concentrate on one region to analyse the local situation. This will be done in close cooperation with an industry partner. The major outcomes will be regional case studies, recommendations for legal & economical frameworks, a concept for a labelling system for alternative pellets and an internet platform including a database and communication platform.

http://www.dbfz.de
http://ieea.erba.hu/ieea/page

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Poly Smart - POLYgeneration with advanced Small and Medium scale thermally driven Air-conditioning and Refrigeration Technology ( - )

Projektleitung:

The main goal of the proposed project is to support the development of a new market for polygeneration: small and medium capacity tri-generation. The operating time of a CHP system can be significantly increased by using the heat produced for thermally-driven cooling, which creates a remarkable improvement in cost efficiency.
Therefore the proposed integrated project aims to demonstrate the cost-effectiveness and reliability of small-scale combined heat, cooling and power (CHCP) units for a wide range of buildings and industrial applications. Key actors in the project are the majority of today's manufacturers of thermally-driven cooling machines in Europe and manufacturers of CHP systems. The consortium also includes utilities, engineering consultants, energy agencies, end-users and research institutions.

Eight demonstration sub-projects using different thermally-driven cooling technologies will be carried out as a main activity at twelve sites in seven European countries for a wide spectrum of applications. Many different combinations of thermally driven chillers and CHP systems will be developed to the pre-commercial product stage. The operation of the demonstration sub-projects will be investigated in practical applications and assessed with regard to economic and energy performance. Further activities covered in the work plan include a broad market potential analysis of micro-trigeneration systems, the development of component and system models for engineering, the development of design guidelines and tools for professionals, and the production of documents for training and dissemination. Workshops and seminars for technology transfer and training will be carried out in different countries in national languages.

All in all, this comprehensive project aims to achieve substantial progress in the technical and market development of micro-CHCP systems using advanced, small and medium-scale, thermally-driven air-conditioning and refrigeration technology.

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Pyrolyse von Biomasse ( - )

Projektleitung:

Die Pyrolyse ist wie die Verbrennung und die Vergasung eine Methode zur thermochemischen Umwandlung von Biomasse. Das Institut für Energieforschung ist im Rahmen mehrerer Aktivitäten im Bereich der Pyrolysetechnik tätig:

IEA Bioenergy Task 34 „Pyrolysis“ gekoppelt mit dem EU-Netzwerk „PyNe“: Dabei handelt es sich um ein internationales Informationsnetzwerk mit dem Ziel, das vorhandene Wissen zu verbreiten und Synergien zwischen den Aktivitäten in den einzelnen Ländern zu stärken.

EU ALTENER Projekt-Cluster „Pyrolysis“: In diesem Projekt wird eine Untersuchung der Marktchancen für die Pyrolysetechnik in den EU-Mitgliedsländern durchgeführt.

„Pyrolyseöl – Flüssiger Bio-Brennstoff für Heizanlagen, Dieselmotoren und Gasturbinen“ Dieses nationale Projekt befasst sich mit der Bewertung der Einsatzmöglichkeiten der Pyrolysetechnik in Österreich.

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Treibhausgasbilanzen von Biomasse- und Bioenergiesystemen (Teilnahme am Task 38 des IEA - Bioenergieprogramms) (2004- )

Projektleitung: JOANNEUM RSEARCH Forschungsgesellschaft mbH

Hauptziel der Task 38 ist es, durch Anwendung und Weiterentwicklung der bereits bestehenden standardisierten Methodik, alle Prozesse von ausgewählten Biomasse- und Bioenergiesystemen zu analysieren und TreibHausGas(THG)-Bilanzen zu erstellen.

Im Vergleich zu fossilen Energieträgern und zu konventionellen Materialien werden THG-Minderungspotenziale aufgezeigt, denen eine verstärkte Nutzung von im Lande verfügbaren Biomasseressourcen zugrunde liegen. Entscheidungsträger sollen durch die Task bei der Umsetzung von Programmen zur Eindämmung und Reduzierung der THG Unterstützung finden.

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Verbrennung und Zufeuerung von Biomasse (Teilnahme an der Task des IEA - Bioenergieprogramms) (2004- )

Projektleitung: TU Graz, Institut für Prozess- und Partikeltechnik

Ziel des beantragten Projektes ist es, in der Arbeitsperiode 2004-2006 von IEA Bioenergy die Beiträge Österreichs zur Task „Biomass Combustion and Co-firing“ mit den österreichischen Regierungsstellen (BMVIT) inhaltlich abzustimmen, Österreich in dieser Task zu vertreten, aktiv dort mitzuarbeiten und die Gesamtkoordination der österreichischen Beteiligung an dieser Task wahrzunehmen.

Weiters soll durch die österreichische Beteiligung an der Task ein intensiver Kontakt und Erfahrungsaustausch mit internationalen F&E-Institutionen und Firmen aufgebaut und gepflegt werden, die auf dem Gebiet der Biomasseverbrennung und -mitverbrennung arbeiten. Zusätzlich sollen österreichische Forschungsinhalte und -ergebnisse sowie Entwicklungen und Anlagentechnik einem internationalen Fachpublikum bekannt gemacht werden.

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Anforderungsprofile für Biomassefeuerungen zur Wärmeversorgung von Objekten mit niedrigem Energiebedarf ( -2001)

Projektleitung: JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Anforderungsprofilen für Biomassefeuerungen zur Wärmeversorgung von Objekten mit niedrigem Energiebedarf (Niedrigenergiewohnhaus und -bürobau) unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation und der Bedürfnisse der Nutzer.

A029_Endbericht_Biomassefeuerungen.pdf

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Heizhaus Neu ( -2010)

Projektleitung: Gerhard

Fenster für Visionäre. Mit diesem Motto möchte GAULHOFER nicht nur die herausragende Qualität seiner Produkte,
sondern auch seine Vorreiterrolle in Sachen Umwelt- und Klimaschutz unterstreichen. Nachhaltigkeit ist Teil der
Firmenidentität: Ein Fenster lang, ein Leben lang. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen – etwa durch
geschlossene Verwertungskreisläufe – stellt für Gaulhofer ein zentrales Unternehmensziel dar. Dieses steht auch
hinter dem Projekt „Heizhaus neu“. Durch die Inbetriebnahme der modernen Biomasseverbrennungsanlage konnte
die Heizleistung für das gesamte Werk optimiert werden – unter Nutzung werkeigener Holznebenprodukte. Die
Wärmeenergie wird für Produktionshallen, Trockenkammern und Beschichtung benötigt. GAULHOFER ist dadurch
am Standort Übelbach der Energieunabhängigkeit einen entscheidenden Schritt nähergekommen.

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