Steirische F&E-Projekte - Energieeffizienz

INHALT

 

 

LAUFENDE PROJEKTE

 

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

EnergyProNet - Energiedienstleistungen zur Belebung von Wirtschaft und Umwelt (2003-2003)

Projektleitung: Energie Graz GmbH & Co KG

Ziel ist die Weiterentwicklung und Verbreitung von Contracting und ähnlichen Dienstleistungspaketen zur besseren Markterschließung. Dies wird vorallem durch folgende Maßnahmen verfolgt:
1. Sammlung u. Analyse von vorbildlichen Pilotprojekten
2. Entwicklung v." Branchenspielregeln" mit Anbietern u. Beratungseinrichtungen.
3. Abstimmung der Akteure u. Netzwerkbildung; strukturelle Weiterentwicklung der Energieagenturen.
4. Know-How Transfer u. Qualifizierung von Beratungseinrichungen (Energieagenturen etc.)
5. Informations- u. Marketingaktivitäten zur Bekanntmachung u. zur Initierung konkreter Projekte
6. Überregionale Verbreitung des in der Steiermark vorhandenen Know-Hows.

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Energieeffiziente Kasernen (2003-2004)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung von gesamtheitlichen Sanierungskonzepten für Kasernen anhand von drei Modellsanierungen. Dabei gilt es, den spezifischen Wärmebedarf (inkl.Erzeugung und Verteilung auf Niedrigenergiehausstandard (min. 60 kWh/m²a) zu reduzieren.

023_Endbericht_EffienzKas.pdf

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Gebäudeinspektion mit Thermografie - Bewußtseinsbildung (2003-2004)

Projektleitung: Energie Graz GmbH & Co KG

Die Möglichkeit der Thermografie soll als ein didaktisches Tool bei der Bewusstseinsbildung und Überzeugungarbeit im Rahmen der Energieberatung weiterentwickelt werden. Denn erst die mit Thermografie ermittelte grafische Darstellung hat schon viele Bauherrn für eine ökologisch und ökonomisch sinnnvolle Sanierung von Gebäuden bewogen.

Im Rahmen des Projektes sind folgende Inhalte vorgesehen:
· Erarbeitung von Qualitätsstandards für Gebäudethermografien
· Ausarbeitung eines Weiterbildungsmoduls für die Energieberaterausbildung
· Thermografieaufnahmen & Beratungen für thermische Sanierungen
· Informationsbroschüren, Merkblatt, Checklisten für den Anwender
· Wissenschaftliche Evaluierung.

Das Projekt trägt durch die erhöhte Akzeptanz von Sanierungsmaßnahmen zur verbesserten Energieeffizienz, zum Klimaschutz und zur regionalen Wirtschaftsbelebung bei.

036_Thermographie_Endbericht_Phase_1.pdf
036_Merkblatt_Thermographie.pdf

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KKK - Klimatisierung, Kühlung & Klimaschutz (2004-2004)

Projektleitung:

Ziel der Studie KKK ist es, ein Konzept für die Anwendung von umweltverträglichen Formen der Kühlung & Klimatisierung in Österreich zu vorzulegen. Dabei sollen vor allem Kühlung mit Fernwärme, Solarwärme oder Abwärme berücksichtigt werden.

Ergebnis des Projektes ist ein Überblick über Technologien, Wirtschaftlichkeit und CO2-Reduktionspotenzial von umweltverträglichen Kühlformen.

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Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (2004-2004)

Projektleitung:

Ein Problem der Kraft-Wärme-Kopplung (nicht nur bei Biogasanlagen) stellt der nicht vorhandene Raumwärmebedarf in den Sommermonaten dar. Durch Nutzung der Wärme in wärmegetriebenen Kältemaschinen kann die Jahresnutzungsdauer erheblich erweitert und dadurch die Wirtschaftlichkeit eines BHKW verbessert werden.

Anhand eines konkreten Beispieles von zwei bereits errichteten Biogasanlagen in der Steiermark soll eine Machbarkeits- / Wirtschaftlichkeitsuntersuchung (Sensitivity) zeigen, wie es um die Ökonomie der Kälteerzeugung zur Stallklimatisierung mittels Biogas-BHKW-Abwärme bestellt ist.

079_Kraft_Waerme_Kaelte_Kopplung_Endbericht.pdf

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OPTIMON-SBL - Optimierung der Straßenbeleuchtung (2002-2004)

Projektleitung:

Ziel dieses Projektes ist die Optimierung steirischer kommunaler Straßenbeleuchtungen durch:

Bewusstseins- und Informationsarbeit zu bestehenden Einsparpotentialen, Technologien, Produkten, Dienstleistungen,Marktrecherche, Aufbau, Anbieterpool
Entwicklung einer Optimierungsanleitung und effizienter Abläufe, Handbuch, Arbeits- u. Dienstleistungspaket zu allen Bereichen öffentlicher Beleuchtung
Realisierung in Pilot- u. Demonstrations-Anlagen, Einführung der EnergieBuchHaltung, Workshops, Dissemination der Ergebnisse

003_OPTIMON_Strassenbeleuchtung_Endbericht.pdf
003_Handbuch_Optimon_SBL.pdf
003_16_1_Marktrecherche.xls
003_17_1_Bestandsaufnahme_DETAIL.xls
003_17_2_Bestandsaufnahme_DETAIL.xls
003_19_1_Wartungsprotokoll 1_laufende Doku.xls
003_19_2_Wartungsprotokoll 2_Checkliste.xls
003_19_3_Wartungsprotokoll 3_Allgemein.xls

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Energieausweis Berlaymont - Grundlagen für komplexe Gebäudestrukturen (2005-2005)

Projektleitung: Uni Innsbruck, Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften

Die Technische Universität Graz wird für die Umsetzung der EU Gebäudeeffizienzrichtlinie notwendige Elemente insbesondere im Bereich der Klimatisierung entwickeln. Diese Entwicklung soll an mehreren Gebäuden, unter anderem auch am Sitz der Kommission der Europäischen Union, dem Berlaymont-Gebäude, angewandt und erprobt werden.

Die Entwicklung des Zusammenspiels komplexer Strukturen in einem derartigen Gebäude soll in eine praktische Anwendung für zahlreiche Gebäude übergeführt werden, die beheizt und klimatisiert werden und bei denen auch Faktoren wie die Beleuchtung eine erhebliche Rolle spielen.

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Machbarkeitsstudie über die Einbindung der Biogasanlage St. Stefan in das Biomassenahwärmenetz (2004-2005)

Projektleitung:

In diesem Projekt soll die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der thermischen Einbindung der Biogasanlage in das bestehende Biomassenahwärmenetz überprüft und dargestellt werden.

Mit Hilfe einer am Institut verfügbaren Software wird dieser Zusammenschluss über den Jahresverlauf simuliert. Weiters wird eine Abschätzung über das Abwärmepotential erstellt und in einer Wirtschaftlichkeitsrechnung die Investitionskosten und Betriebskosten den zu erzielenden Erlösen gegenüber gestellt. Abschließend wird auch die organisatorische Machbarkeit dargestellt.

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O.P.A. Energie Optimiertes Bauen (2003-2005)

Projektleitung: IG Passivhaus Steiermark

Mit dem Projekt O.P.A. - Energie Optimiertes Bauen - Strategie Passivhaus - Aktionsprogramm - wird die Qualifizierung von Unternehmen, die im Passivhausbereich tätig sind, forciert sowie die Vermarktung der Leistungen unterstützt.Dazu werden folgende Aktivitäten gesetzt:
* Konzept für die Auditierung & Qualitätssicherung für ausführende Betriebe
* Qualifizierung von Planern und Ausführenden von Passivhäusern
* Workshops für Energieoptimiertes Bauen - Schwerpunkt Passivhaus

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Wissenschaftlicher Dokumentarfilm "Passivhaus - Das Haus der Zukunft" - Dreharbeiten Schiestlhaus (2004-2006)

Projektleitung: Filmproductions

Beim Dokumentarfilm mit dem Arbeitstitel "Passivhaus- Das Haus der Zukunft" handelt es sich um eine 45-minütige Wissenschaftsdokumentation, die von 3sat und Bayern Alpha im gesamten deutschsprachigen Sendegebiet im Hauptabendprogramm - mit erfahrungsgemäß rund zwei Millionen Sehern - ausgestrahlt wird.

Dabei wird auch das international einzigartige Pilotprojekt Schiestlhaus vorgestellt, welches ein Passivhaus in klimatischer Extremlage darstellt.

Mit diesem Projekt sollen die Mehrkosten für die aufwändigen Dreharbeiten am Hochschwab finanziert werden.

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BUDI Take-off of the Building Direktive - Pilotaktionen zur Entwicklung eines funktionierenden Marktes für Energieausweise (2006-2007)

Projektleitung: Energie Graz GmbH & Co KG

Um die Energieeffizienz von Geäuden zu verbessern, hat das Europäische Parlament gemeinsam mit dem Rat die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden erlassen (Building Directive).
Beim Neubau, beim Verkauf und bei der Vermietung von Gebäuden wird künftig - ab dem Jahr 2006 - ein Energieausweis vorzulegen sein, der über die thermische Qualität der Gebäudehülle und der Effizienz der technischen Gebäudeausstattung Auskunft gibt.

Das Ziel des Projektes ist es, die Einführung dieses Ausweises auf regionaler Ebene zu unterstützen und durch die Erfahrungen aus 6 europäischen Regionen mögliche Barrieren und Hemmnisse zu beseitigen.
Für zwei wichtige Zielbereiche, Mehrfamilienwohnhäuser und öffentliche Bauten werden pro Region je 10 Energiezertifikate erarbeitet werden.

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Styrian PromisE (2005-2008)

Projektleitung: Stadtlabor Graz

Mit dieser Initiative soll die Nutzung von Energieeffizenz und Erneuerbaren Energieträgern, im speziellen Solare Prozesswärme in steirischen Betrieben erhöht werden. Dies wird durch Entwicklung der vorliegenden Grundlagen und Erfahrungen mit Einzeltechnologien zu gesamten Lösungen in praxisnahen Anwendungen innerhalb des Projektes erreicht.

193_Endbericht_Styrian_Promise.pdf

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ÖKOSAN Ökoeffiziente Sanierungsinitiative Oststeiermark (2005-2008)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Ziel von ÖKOSAN ist es, 15 energetich hochwertige Sanierungskonzepte (in Anlehnung an den Neubau mit Passivhaus und Niedrigenergiehauskonzepten sowie Nutzung Erneuerbarer Energieträger) auszuarbeiten.

Diese werden in Geschoßwohnbauten und Gemeindegebäude - ein Segment mit hohem Potential - in der Umsetzung begleitet (Qualitätssicherung, Monitoring). Damit soll die Steiermark zu einer Kompetenzdrehscheibe für Sanierung werden.

159_Zwischenbericht_Oekosan_Phase I.pdf

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Energietechnische, baubiologische und nutzerspezifische Begleituntersuchung zu innovativen Baukonzepten, der im Rahmen HAUS DER ZUKUNFT umgesetzten Projekte. (2008-2009)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Inhalt des Projektes sind energietechnische- und baubiologische Begleituntersuchungen zur Evaluierung der im Rahmen der Programmlinie "Haus der Zukunft" errichteten bzw. sanierten Bauprojekte. Neben energetischen und baubiologischen Aspekten wird auch die Benutzerakzeptanz erhoben und dargestellt.

Schon im Planungsstadium wird versucht, durch projektbegleitende Maßnahmen wie Planungsunterstützung bei energie- und systemtechnischen Fragen, bzw. bei baubiologischen Fragestellungen sowie durch die verstärkte Einbindung der Nutzer schon im Vorfeld eine Qualitätssteigerung zu erzielen.

Gebäude in der Steiermark:
* Schiestlhaus
* Eco2Bulding - Eine Welt Handel AG Niklasdorf

weiters von Interesse
* S-House
* Passivhaus Schulsanierung Schwanenstadt
*

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Einsparpotentiale in der industriellen Dampferzeugung und -anwendung (2009-2010)

Projektleitung: Sattler Energie Consulting GmbH

Die Bedeutung des Dampfes entstand im Rahmen der Industrialisierung. Große Verbreitung fand
dieser für Produktionsprozesse wegen der hohen Energiedichte und des breiten Einsatzbereiches. Oft
bestehen in den Betrieben allerdings noch alte Anlagen, sowohl in der Auslegung als auch
Anwendung, da Dampf aus historischen Gründen vorhanden ist.
Durch betriebliche Veränderungen, werden bestehende Dampfsysteme oftmals nur noch für einige
wenige Prozesse benötigt, und sind dadurch stark überdimensioniert. Ein schlechter Nutzungsgrad ist
die logische Folge aus diesem Umstand. Da jedoch oftmals an bestehenden Anlagen über Jahre
nichts adaptiert oder optimiert wird, bzw. in einigen Fällen auch kaum Unterlagen existieren, werden
diese nach dem Grundsatz: „Never change a running system“ unverändert über Jahrzehnte betrieben
und dadurch viel Energie verschwendet.
Meist zeigt sich das Bild, dass wenn Dampf vorhanden und verwendet wird, effizienter Energieeinsatz
durch Nutzung von rückgewonnener Wärme oder Niedertemperatur-Anwendungen in den Hintergrund
tritt. Gerade deswegen ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema von Wichtigkeit und Interesse.
Auch der Stand der Technik hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verbessert, sodass Economizer,
Speisewassseraufbereitung, Dämmung der Leitungen und sonstige Maßnahmen zur
Effizienzsteigerung als Stand der Technik anzusehen sind. Für den Bestand ist dies jedoch nicht
selbstverständlich.
Die Studie „Einsparpotentiale in der industriellen Dampferzeugung und –anwendung“ dient dazu die
Grundlagen der Dampfanwendung den Lesern näher zu bringen und vor allem auch anhand von
konkreten Beispielen und Tipps ihnen zu ermöglichen, das firmeneigene Dampfsystem kritisch zu
betrachten und grob abzuschätzen, wo überall eingespart werden kann.
Im Vergleich zum theoretischen Wirkungsgrad von etwa 97% über das gesamte Dampfsystem
(Energieeinsatz am Dampfkessel bis Verbrauch an den Endabnehmern) liegt der reale Wirkungsgrad
bei bestehenden Systemen meist wesentlich darunter. Dies hängt vor allem von der Art und Effizienz
der Erzeugung, dem gewählten Temperaturniveau, den Verlusten in der Erzeugung, Verteilung und
Nutzung, der Regelung und den Verbrauchern ab.
In der Theorie gibt es eine Vielzahl von Optimierungsmöglichkeiten, die mit Hilfe einer Checkliste
überprüft werden können.
In der Praxis ist es aber meist schwierig, die konkreten Zahlen festzulegen, weil meist die
Datenerfassung dahinter fehlt.
Das haben auch die Betriebsbesichtigungen gezeigt. Viele der Daten wurden über betriebliche
Erfahrungswerte abgeschätzt und mit erfassten Daten verglichen. Fehlende Daten wurden über
Messungen zu einer Energiebilanz über den Betrieb zusammengefasst. Eine langfristige Kontrolle
über einzelne Bereiche/Verbesserungsmaßnahmen ist so allerdings nicht möglich, dazu wäre eine
regelmäßige Datenerfassung nötig.
Die grundlegende Fragestellung bei der Betrachtung von Dampfsystemen ist immer die Notwendigkeit
der Anwendung einer derart energieintensiven Technologie. So benötigen Prozesse oftmals ein
wesentlich geringeres Temperaturniveau, können direkt befeuert werden oder anderweitig versorgt
werden.
Im Falle der Notwendigkeit von Dampf in der Produktion ist das gesamte Dampfsystem zu betrachten.
Angefangen von der richtigen Dimensionierung des Kessels über die möglichst kurze, verlustarme
Verteilung bis hin zu möglichst konstanten Verbrauchern. Zusätzlich kann durch
Kondensatrückführung und die Wärmerückgewinnung aus Abschlämmung und Abgasen die
Gesamteffizienz stark gesteigert werden.Gezeigt hat sich, dass viele der Betriebe im Bereich Dampferzeugung sehr gut sind, jedoch sind
einige Prozente in jedem Fall, aber auch 2-stellige %-Einsparungen in vielen Fällen möglich. Meist ist
dafür ein Mix aus kurzfristigen und langfristigen, größeren Investitionen nötig.
Wärme kann bei vielen Anwendungen mit unterschiedlichen Temperaturniveaus rückgewonnen und
wieder in den Prozess eingebunden werden. Gerade in Betrieben und Prozessen, die Dampf
benötigen, ist meist auch sehr viel Abwärme vorhanden, die allerdings oft ungenutzt bleibt. Hier ist ein
wesentliches Einsparpotential zu finden.
Zweites wesentliches Potential sehen wir im Bestand der Anlagen. Aufgrund der hohen Lebensdauer
sind diese oft schon seit vielen Jahren in Betrieb, wobei Entwicklungen von Prozessen oder
Betriebsstrukturen unberücksichtigt bleiben. Viele dieser Anlagen haben über die Jahre immer noch
einen sehr guten feuerungstechnischen Wirkungsgrad, jedoch führen Auslastung, Verteilung und
Anwendung zu mittelmäßig bis schlechten tatsächlichen System-Wirkungsgraden. Das wesentliche
Einsparpotential besteht hier darin, diese Parameter in punkto Effizienz auf heutigen Stand der
Technik zu bringen.
Durch drei Best Practice Beispiele wird in dieser Studie gezeigt, dass bei realen Betrieben oftmals
große Einsparmöglichkeiten vorhanden sind, wobei die zu erzielende Einsparung immer in Relation
mit der damit verbundenen Investition zu sehen sind. Zu den jeweiligen Bereichen Erzeugung,
Verteilung und Anwendung sind kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen angeführt, die zu einer
Effizienzsteigerung und somit Kosteneinsparung führen.
In jedem Fall sollten größere Veränderungen im Prozess oder in der Wärmeerzeugung zum Anlass
genommen werden, Dampfanlagen im Detail zu hinterfragen, weil gerade das der beste Moment dazu
ist!

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Erforschung einer innovativen Dienstleistung zur Hygienisierung von offenen Rückkühlgeräten (2009-2010)

Projektleitung: Podesser Consultant Office

Laboruntersuchungen zur
-Hygiene der offenen Wässer
-Minimierung des Wasserverbrauches offener Rückkühlanlagen
-Minimierung der erforderlichen elektrischen Hilfsenergie
Entwicklung eines Prototyps
Untersuchung der Wirtschaftlichkeit
Testversuche

Kurzfassung:
In offenen Kühlwasserkreisläufen, vor allem bei solar betriebenen Sorptionskühlmaschinen, muss das Anwachsen von Bakterienstämmen, wie z.B. Legionellen, sowie auch Algen unter allen Umständen verhindert werden. Im industriellen Bereich ist bei großen Rückkühlanlagen die Wartung durch entsprechend ausgebildetes und auch verfügbares Personal gesichert. Hingegen trifft dies nicht auf Kleinanlagen im privaten Bereich zu. Dafür bietet die gegenständliche Entwicklung eine Lösung an, die durch eine elektronische Automatik, dem Cooling Tower Boy (CT-Boy), mit äußerst geringem jährlichem Kosteneinsatz diese Ziele erreicht werden sollen. Es wurde die Silber-Ionen/Kupfer-Ionen Desinfektion für Kühlwasserkreisläufe grundsätzlich entwickelt, im Labor verifiziert, und die erzielten Ergebnisse durch Versuche im Rahmen eines Forschungsprojektes bei JOANNEUM RESEARCH bestätigt. Zudem übernimmt der CT-Boy auch die Aufgaben der Minimierung des elektrischen Energieverbrauches. Einerseits betrifft dies die Betriebsweise der Pumpen- und der Ventilatorantriebe und sorgt andererseits zudem in der letzten Ausbaustufe auch für einen möglichst geringen Wasserverbrauch der offenen Rückkühlanlagen. Ein weiteres Ziel dieser Entwicklungsarbeit ist die solare Wasserenthärtung, die den Wasserverbrauch bei nasser Rückkühlung weiter reduziert und die Einsatzdauer der Anlagenteile verlängert.

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Pilotkurs - Grundausbildung Kommunale Straßenbeleuchtung für Gemeindebedienstete (2010-2010)

Projektleitung: Lokale Energieagentur - LEA GmbH

Der Betrieb der Straßenbeleuchtung kann bis zu 45% des öffentlichen Strombedarfs in kleinen Gemeinden verursachen.
Durch Optimierungsmaßnahmen für die öffentliche Beleuchtung kann durch verbraucherseitige Maßnahmen der Energiebedarf reduziert werden. Oft fehlt dazu aber das notwendige Know How in den Gemeinden um die richtigen Maßnahmen einleiten zu können. Durch den Ausbildungskurs soll verantwortlichen Personen in Gemeinden das Wissen vermittelt werden wie Straßenbeleuchtungsanlagen energieeffizient und qualitativ hochwertig erreichtet bzw. saniert werden können.

Um dem Personal von Beleuchtungsanlagen Grundlagenwissen zu vermitteln und auch gezieltes Know-how aufzubauen wird die Ausbildung für das verantwortliche Personal für kommunale Straßenbeleuchtung durchgeführt.
Durch den Ausbildungskurs wird ein wichtiger Beitrag zu einer
besseren Energieeffizienz bei der öffentlichen Straßenbeleuchtung geleistet und es erfolgt eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Energiesparmaßnahmen.
Ziel dieses österreichweit 1. Ausbildungskurses ist es, den TeilnehmerInnen das theoretische und vor allem praktische Wissen zu vermitteln eine bestehende Straßenbeleuchtungsanlage optimiert (energie- und kosteneffizient) betreiben zu können.
Weiters sind die Absolventen dieses Kurses in der Lage die Verantwortlichen (Bürgermeister/ Gemeindevorstand) bei der Neuerrichtung bzw. Sanierung von Anlagen in hoher Qualität beraten zu können.
Um den TeilnehmerInnen des Ausbildungskurses eine kompakte und zielgerechte Ausbildung zu bieten, findet dieser an 3 Tagen statt. Der Lehrgang ist dabei so aufgebaut, dass die Abfolge der Inhalte eine schlüssige und effiziente Ausbildung der TeilnehmerInnen gewährleistet. Er endet in einer, von einer Fachjury abgenommenen, Prüfung zum ausgebildeten Betriebspersonal für kommunale Straßenbeleuchtung.
Nach Durchführung des Pilot-Ausbildungskurses soll dieser institutionalisiert zumindest 1x jährlich angeboten werden. Darüber hinaus besteht in weiterer Folge auch die Möglichkeit das Ausbildungsprogramm grenzüberschreitend, z.B. gemeinsam mit Ungarn, anzubieten.

Das 3-tägige Ausbildungsprogramm enthält folgende Module:
•Licht allgemein
•Rechtliche Grundlagen
•Lichttechnik und Energieeffizienz
•Wirtschaftlichkeit und effizienter Energieeinsatz
•Technische Voraussetzungen für Beleuchtungsanlagen
•Elektrotechnik
•Sonderbeleuchtung (alternative Technologien und Einsatz alternativer Energieformen)
•Exkursion
•Prüfung, Kursabschluss mit Zeugnisübergabe

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netEB (2010-2012)

Projektleitung: Mag. Gerhard Bittersmann

Im Rahmen des Projektes soll ein Netzwerk von EnergieberaterInnen in der Steiermark aufgebaut werden. Dieses Netzwerk soll den Qualitätsstandard der Beratungen und der damit verbundenen Leistungen heben und sichern. Die Teilnahme am Netzwerk ist an eine entsprechende hohe Qualifikation der BeraterInnen gebunden. Außerdem sollen sich die BeraterInnen verpflichten, ihre Tätigkeiten einer Qualitätskontrolle zu unterziehen. Das Netzwerk soll aber auch für die BeraterInnen eine Plattform zur Weiterbildung und zum Austausch von Erfahrungen untereinander bieten. Dazu werden jährlich mehrere Erfahrungsaustausch-Treffen und andere Weiterbildungsveranstaltungen organisiert.
Der Aufbau des Netzwerkes soll bis Anfang 2012 erfolgen. Dach wird das Projekt über einen Zeitraum von 3 Jahren hinweg evaluiert und angepasst. Nach dieser Phase wird das Netzwerk selbständig weiter bestehen.

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SONSTIGE, NICHT VIA NOEST FINANZIERTE PROJEKTE

Benutzerfreundliche Heizungssysteme für Niedrigenergie- und Passivhäuser ( - )

Projektleitung: Uni Innsbruck, Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften

Ziel des Projektes ist die Bewertung unterschiedlicher Heizungs- und Lüftungssysteme für Passiv- und Niedrigenergie Mehrfamilienhäuser und Bürogebäude unter Berücksichtigung von Raumklima, mögliche Bandbreite des Benutzerverhaltens, Endenergie- und Primärenergiebedarf, Kosten, Platzbedarf und Fehlerfreundlichkeit bei Installation und Betrieb. Dazu wird eine umfassende Bewertungsmethode entwickelt.

A026_Endbericht_Benutzerfr_Heizungssysteme.pdf
A026_Leitfaden_Benutzerfr_Heizungssysteme.pdf

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Bestehende fossile oder teilfossile Fernwärmenetze – Einbindung von dezentraler Energie aus erneuerbaren Energieträgern – Chancen und Hemmnisse (2004- )

Projektleitung: Grazer ENERGIEAgentur GmbH

Ziel des Projektes ist die Untersuchung von Potenzialen sowie technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Lösungsmöglichkeiten zur Einspeisung von dezentral erzeugter Wärmeenergie aus erneuerbaren Energieträgern in bestehende, in der Regel fossil befeuerte Fernwärmenetze.

Daraus soll ein Leitfaden zur Umsetzung dezentraler Lösungen mit erneuerbaren Energieträgern, Qualitätskriterien und Standards für die Zielgruppe Netzbetreiber/Projektentwickler und Anlagenhersteller erstellt und verbeitet werden.

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e80^3-Gebäude - "Sanierungskonzepte zum Plus-Energiehaus mit vorgefertigten aktiven Dach- und Fassadenelementen, integrierter Haustechnik und Netzintegration" ( - )

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

http://www.nachhaltigwirtschaften.at/results.html/id6337

http://www.nachhaltigwirtschaften.at/results.html/id5836

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Energie- und Wasserverbrauchsmanagement ( - )

Projektleitung: Godata

GOdata ist ein Unternehmen, das im Bereich des Verbrauchsmanagements und der Energie- und Wasserverbrauchdatenerfassung tätig ist. Aktuell wird ein Produkt zur automatisierten Ablesung von Verbrauchsdaten entwickelt – das GO Power ModulTM, welches bis spätestens Mai 2011 in großer Stückzahl produziert werden soll (1.000 Stück per Monat). Mit Hilfe des GO Power ModulsTM können Verbrauchsdaten von jedem Zähler – egal ob analog oder digital – abgelesen werden. In Kombination dazu wird eine Datenbank weiterentwickelt – GO Eco dataTM – welche die Verbrauchsdaten
verarbeitet und mit derer Hilfe Auswertungen erstellt werden können. Eine Beschreibung der umfassenden Funktionalität finden Sie nachfolgend. Die Produktkombination incl. Seiner Funktionalitäten und Anwendungsmöglichkeiten wurde beim Patentamt eingereicht, da es kein
vergleichbares Gesamtpaket am Markt gibt. Zielsetzung ist es, in einem Wachstumsmarkt für die GOdata und deren Kunden eine Situation zu
schaffen, in der durch das Erkennen und Umsetzen von Einsparungspotentialen (mindestens 10% - 25% Kosteneinsparung ist nach repräsentativen EU-Studien möglich) und deren entsprechender Umsetzung für beide Partner ein Gewinn erwirtschaftet werden kann – sowohl für die GOdata GmbH als auch für deren Kunden. Nach der Entwicklungs- und Markteinführungsphase wird ein positives monatliches Ergebnis erwirtschaftet, ab 5.000 verkauften Stück sind die Fixkosten durch die
monatlichen Nutzungsgebühren und das Aktivierungsentgelt gedeckt. Die Verkaufszahlen werden durch unsere eigenen Vertriebsaktivitäten sowie mit unserem externen Verkaufsteam, mit welchem wir
Kooperationsverträge abschließen, erreicht.

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Energieeffizienz und Erneuerbare Energieträger für öffentliche Gebäude der LIG ( - )

Projektleitung: Land Steiermark - A16 Verkehr und Landeschochbau

Die Landesimmobiliengesellschaft hat sich das Ziel gesetzt alle Energieversorgungsanlagen
ihrer Liegenschaften zu modernisieren und auf erneuerbare Energieträger umzustellen.
Vorab sollen verbrauchsseitige Einsparmaßnahmen in den Bereichen Haustechnik,
Nutzermotivation und der Gebäudehülle umgesetzt werden. Neben einer Verbesserung der
Energiekennzahlen soll auch eine Komfortsteigerung sowie Verbrauchs- und
Instandhaltungskostenreduktion erzielt werden.
Die Umsetzung erfolgt mit einem neu entwickelten Integrierten Energie-Contracting (IEC)
Modell, welches sowohl versorgungs- also auch verbrauchsseitige
Energieeffizienzmaßnahmen umfasst. Zur Qualitätssicherung kommen
maßnahmenspezifische Qualitätssicherungsinstrumente zum Einsatz.
Erfahrungen aus bislang acht Projekten haben die praktische Umsetzbarkeit bestätigt.
Zusätzlich zu wettbewerbsfähigen Preisen konnten Einsparungen von bis zu 30 % Wärme, 12
% Strom, 20 % Wasser und 92 % CO² bei Amortisationszeiten von max. 15 Jahren erzielt
werden.

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Regelungstechnik für die Hausheizung der Zukunft ( - )

Projektleitung:

Durch Optimierung der Regelung von Biomassefeuerungen können Schadstoffemissionen und Energieverluste erheblich reduziert werden. Ziel der Projekts ist daher zunächst die Analyse derartiger Einsparungsmöglichkeiten anhand des zeitlichen Verlaufs des Wärmebedarfs verschiedener "Häuser der Zukunft". Aufgrund der Ergebnisse dieser Analyse wird ein optimiertes Regelungssystem entwickelt und anhand einer Biomassefeuerung erprobt

A034_Endbericht_Regelungstechnik.pdf

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Verringerung des Energieeinsatzes im "Haus der Zukunft" durch Nutzung innovativer Informationstechnologien ( - )

Projektleitung:

Im Rahmen des Projekts werden Möglichkeiten untersucht, durch Fernkontakt der Bewohnerinnen und Bewohner über Mobiltelefon und/oder Internet unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der „Location Awareness“ (z. B. GPS), den Energieeinsatz im „Haus der Zukunft“ zu verringern. Dies betrifft vor allem die Möglichkeit der Temperaturabsenkung von Raumluft und Warmwasser während der Abwesenheit der Bewohnerinnen und Bewohne.

A021_Endbericht_Verringerung_Energieeins.pdf

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Energiedetektiv ermittelt im Supermark ( -2010)

Projektleitung: Technisches Büro Weigl

Der Energieverbrauch im Lebensmittelhandel ist in den letzten Jahren stark
gestiegen. Um hier gegenzusteuern hat das Ingenieurbüro „Der Energiedetektiv®“ in
Kooperation mit dem Lebensmittelhandel eine Beratungsaktion durchgeführt. Es
wurden 45 Lebensmittelmärkte beraten und deren technischen Einrichtungen
überprüft. Dazu wurden von den Energiedetektiven immer auch Messungen
durchgeführt. Die Unternehmer erhielten einen detaillierten Maßnahmenkatalog der
vorhandenen Einsparpotentiale. Das insgesamt verwirklichbare Einsparpotential ist
beachtlich und beläuft sich auf ca. 246.760 €/a. Der Energieverbrauch könnte
insgesamt um ca. 1.286.290 kWh/a reduziert werden. Durch die Realisation aller
vorgeschlagenen Maßnahmen könnten Emissionen in der Höhe von 510.530 kg/a
CO2 eingespart werden.

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