Steirische F&E-Projekte - Wasserkraft

INHALT

 

 

LAUFENDE PROJEKTE

 

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

Wasserkleinkraftwerk ( - )

Projektleitung: Reitbauernhof Ferner

Bau eines Wasserkleinkraftwerkes zur Deckung des eigenen Energieverbrauchs und Einspeisung ins Netz.

Steiermark Bezug? Erhatlung des Arbetisplatzes am Bauernhof im ländlichen Raum durch zusätzliches Einkommen.

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Beratungsaktion Kleinwasserkraft (2004-2004)

Projektleitung: Gerhard

Die Beratungsaktion Kleinwasserkraft des LEV LandesEnergieVereins Steiermark hat zu 33 sanierten und neu erbauten Kleinwasserkraftwerken mit einer lokalen Investition von 25 Mio. € in der Steiermark geführt. Mit dem jährlichen Stromertrag können so rund 10.000 Haushalte – soviel wie im ganzen Bezirk Murau – mit 100% Öko-Strom versorgt werden.

145_KWK_Endbericht.pdf

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Infobroschüre Kleinwasserkraft 2004 (2004-2004)

Projektleitung: Robert

Ziel der Broschüre ist es, die wichtigsten Informationen (Genehmigungsverfahren, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Förderungen, Projektablauf, Adressen, ...) für BetreiberInnen von Kleinwasserkraftwerken hinsichtlich Ausbau, Revitalisierung oder Neubau zur Verfügung zu stellen.

Ergebnis des Projektes ist die Erstellung und der Versand der Broschüre an alle Wasserrechtseigentümer in der Steiermark

083_Infobroschuere_Kleinwasserkraft.pdf

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Diagonalturbine im Kleinwasserkraftwerk (2005-2006)

Projektleitung: KKW Holzermühle vlg. Holzer

Um bei Kleinwasserkraftwerken die spezifischen Anlagekosten zu senken, ist es notwendig, die Anzahl der Maschinensätze gering zu halten. Die setzt jedoch voraus, dass die Turbinen stark schwankende Wasserabflüsse mit zufriedenstellendem Wirkungsgrad verarbeiten können. Pelton- oder Kaplanturbinen erfüllen diese Forderung ausreichend, jedoch bei Francisturbinen fallen die Teillastwirkungsgrade sehr stark ab.
Die Diogonalturbine besitzt, aufgrund der verstellbaren Leit- und Laufradschaufeln, eine Teilcharakteristik, welche der der Kaplanturbine sehr ähnlich ist. Aufgrund dieses flachen Wirkungsgradverlaufs kann die Anzahl der Maschinensätze verringert werden und somit die spezifischen Kosten des kraftwerks reduziert werden.

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Entgasung von Wasser-Luft Gemischen im Unterwasser von Peltonturbinen (2004-2006)

Projektleitung: TU Graz, Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft

Zur Optimierung von Kleinwasserkraftanlagen kann fallweise die Peltonturbine unter dem Unterwasser angeordnet werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass mittels Luft-Überdruck das Wasser vom Laufrad weggedrückt wird. Durch das Auftreffen des Wasserstrahles auf die Becher des Laufrades und das Herabfallen des Wassers in den Unterwasserkanal wird Luft in das Wasser eingetragen. Auf der anschließenden freien Fliesstrecke bis zum Erreichen des Druckabflusses (mit Luftabschluss) muss der Großteil der Luft wieder ausgeschieden werden.

Mit dem vorliegenden Projekt sollen durch Modellversuche und Messungen an Großausführungen ein Berechnungsmodell samt Bemessungsunterlagen erstellt werden.

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KW Leoben Wirkungsgradsteigerung an Niederdruck KW (2004-2006)

Projektleitung: Verbund Austrian Hydro Power AG

Derzeit wird das Kleinwasserkraftwerk Leoben als Ersatz für das bestehende Wasserkraftwerk gebaut. Ziel ist es, um die Anströmung zu verbessern, Trennpfeilerköpfe zwischen Wehr und Maschinenhausblock anzuordnen. Über die geometrische Ausformung dieser Trennpfeilerköpfe liegen inzwischen umfangreiche experimentelle Untersuchungsergebnisse der TU München vor. Diese Ergebnisse wurden an Versuchsständen im Laboratorium gewonnen, eine Umsetzung an einer Großanlage wird hier erstmals vorgenommen.

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High Torque Disc Generator (2007-2008)

Projektleitung: GBL Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Liezen

Ziel dieses Projekts war die Entwicklung eines möglichst wartungsfreien Generators, mit dem - den spezifischen Erfordernissen (vor allem geringe Drehzahl) angepasst - unter wirtschaftlich interessanten Verhältnissen Strom aus Wasserkraft produziert werden kann.

Seit längerem führt die GBL Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten an historisch bedeutenden Bauwerken wie Wassermühlen, Sägewerken etc. durch. Daraus entstand die Idee, geeignete Objekte gleichzeitig auch zur Stromgewinnung zu nutzen. Versuche traditionelle Wasserradtechnik mit moderner Generatortechnologie zu verbinden wurden daher in den letzten Jahren durchgeführt.

222_Endbericht_High_Torque_Disc_Gen.pdf

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