Steirische F&E-Projekte - Solarenergie

INHALT

 

 

LAUFENDE PROJEKTE

 

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

Photovoltaik Semriach ( - )

Projektleitung: ecowatt erneuerbare energien GesmbH

Errichtung einer 600 kw-p PV-Anlage in Semriach. Versuch der Bürgerbeteiligung an diesem Projekt. Wirtschaftlichkeit (Tarifmodelle, etc.)

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PV-Schallschutz (2003-2004)

Projektleitung:

Ziel der Evaluierung der bestehenden Schallschutzanlage auf der Südautobahn auf Höhe Gleisdorf ist es, die Eignung der unterschiedlichen PV-Typen für potentielle Folgeprojekte zu bestimmen.

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Solare Partnerschaft (2003-2004)

Projektleitung: Verein Radlobby Österreich

In einer grenzüberschreitenden Schulkooperation findet eine Intensivwoche für 50 bis 60 SchülerInnen aus der Steiermark und Slowenien zu den Themen Klimawandel und Energie statt. Dabei werden die SchülerInnen im Alter von 12 bis 14 Jahren für die Themen globaler Klimawandel, Erneuerbare Energie und nachhaltige Energiewirtschaft sensibilisiert.

065_Praesentation_Solare_Partnerschaft.pdf

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Umweltverträgliche Weinkühlung (2002-2004)

Projektleitung: Josef

Ziel ist der Einsatz von Sonnenenergie und Bioenergie zur Kühlung von vergärendem Weintraubensaft und zur Weinlagerraumkühlung mit Hilfe der Absorptionstechnik ("Kälte aus Wärme"). Damit soll die umweltverträgliche Kühlung für eine konkurrenzfähige Erzeugung von Spitzenweinen ermöglicht werden.

Dabei sollen für den Betrieb des Kühlverfahrens nachhaltige Energieträger aus der Region eingesetzt werden und auch die erforderlichen Geräte aus der Region oder einer Inland-Produktion stammen. Mit Bezug zur Umweltbelastung durch Kälteanlagen werden beim vorgeschlagenen Projekt Kältemittel der Biosphäre verwendet.

Die Anlage soll auf eine große Zahl von ähnlich gelagerten Unternehmen übertragbar sein und nach Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit konzipiert werden.

004_Umweltvertraegliche_Weinkuehlung_Vortrag.pdf
004_Endbericht_Solare_Weinkuehlung.pdf

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Mobisol 2004 (2004-2005)

Projektleitung: EAW Energieagentur Weststeiermark

Verbreitung und Bewußtseinsbildung im Bereich der Solartechnik durch das mobile Solarcafe.

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Parabolrinnenkollektor (2004-2005)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Mit einem neu entwickelten Kollektor - einem Parabolrinnen-kollektor kleiner Abmessungen - soll die Möglichkeit geschaffen werden, Prozesswärme auch im Temperaturbereich von 100°C bis 200°C wirtschaftlich erzeugen zu können.

Ziel ist es, den ersten Prototypen zu testen und mess-technisch zu erfassen, um so Aussagen über das Betriebsverhalten, die optimale Zusammenstellung des Gesamtsystems (Kollektor-Wärmetauscher-Speicher- Regelung) sowie vorhandene Verbesserungspoteniale ableiten zu können. Für die beteiligten Unternehmen werden auch Auslegungsrichtlinien erarbeitet, welche eine Dimensionierung der Anlagen für d. jeweiligen Einsatzfälle ermöglichen.

045_Endbericht_Parabol.pdf

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SOLTHERM - Plattform für beschleunigtes Marktwachstum für thermische Solaranlagen (2003-2005)

Projektleitung: Energie Graz GmbH & Co KG

Die AEE INTEC, als nationaler Koordinator dieses EU-Projektes, und die GEA forcieren mit einer umfassenden Palette von Maßnahmen die Solarthermie als wichtigen Wirtschaftszweig, nachdem die Steiermark ihre Führerschaft auf diesem Gebiet in den letzten Jahren deutlich eingebüßt hat.

Dabei werden Leitlinien und Werkzeuge sowohl in technischer Hinsicht als auch für Marketingzwecke aufbereitet und in der Praxis getestet. Weiters wird ein effektives Netzwerk zur Steigerung der Qualität und der Effizienz der Anlagen betrieben. Eine Informationszentrale und Servicestelle soll weitere, punktgenaue Initiativen und Marketingkampagnen fördern.

033_Soltherm_Europe_Austria_Marktbericht.pdf
033_Soltherm_Europe_Final_Brochure .pdf
033_Endbericht_Soltherm_Austria.pdf

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VORSTUDIE SWIP – Solare Prozesswärme (2004-2005)

Projektleitung: Stadtlabor Graz

Aufbauend auf die Ergebnisse des Projektes PROMISE – Produzieren mit Solarenergie sollen in den Bezirken Deutschlandsberg und Voitsberg entsprechende Umsetzungsstrategien auf betrieblicher Ebene entwickelt werden.

Im Vorprojekt werden folgende Module durchgeführt:
1. Kontaktaufnahme mit relevanten Partnern
2. Definition der Musterregion für Solare Prozesswärme in der Weststeiermark
3. Identifizieren der Produktionsbetriebe in der Musterregion und Bekanntmachung des Vorhabens bei diesen

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Neuartige Warmwasserbereitung im Geschosswohnbau bei Sanierungen zur Einbindung erneuerbarer Energieträger (2004-2006)

Projektleitung: S.O.L.I.D. Solarinstallation und Design GmbH

Ziel des Projektes ist es, die weitverbreiteten Elektroboiler in Geschoßwohnungen in 2-3 Musterprojekten durch dezentrale Warmwasserbereitung mittels Frischwasserstationen samt Plattenwärmetauschern zu ersetzen und so den Strombedarf durch Wärme zu substituieren. Die Wärme selbst soll bevorzugt aus Solarenergie, Fernwärme oder Nahwärme bereitgestellt werden.

Die Bauträger GWS und die Neue Heimat beteiligen sich am Projekt, welches das 18%-Stromverbrauchs-Reduktionsziel der Stadt Graz unterstützt.

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Ökostromprojekt Hauptschule Semriach (2005-2006)

Projektleitung: ecowatt erneuerbare energien GesmbH

Im vorliegenden Projekt wird an der HS Semriach über ein innovatives Bürgerbeteiligungsmodell unter Einbindung der Gemeinde die Errichtung einer 60 kWp Photovoltaikanlage ermöglicht.

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Eurosun (2005-2007)

Projektleitung: Energie Agentur Steiermark gGmbH

Ziel des Projektes ist es, die Inhalte der im Vorläuferprojekt SEPiRAP erarbeiteten und von den Partnerländer Slowenien, Kärnten und Steiermark unterfertigten „Interregionalen Energieleitlinie“ durch konkrete Projekte umzustzen. Dies betrifft v.a. Projekte in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiebuchhaltung, Energieausweis und Gebäuderichtlinie der EU.

Zusätzlich soll auch der Bereich der Ausbildung und das Qualitätsmanagements auf dem Sektor der erneuerbaren Energieträger – einem Stärkefeld der Steiermark – in den Partnerländern implementiert werden.

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Errichtung eines Laborgebäudes mit Kollektorteststand (2007-2008)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Auf einer Grundfläche von ca. 200 m2 entsteht in Gleisdorf derzeit ein modernes und zukunftsorientiertes Bürogebäude mit Kollektorteststand. Damit wird es den fast 30 Mitarbeiterinnen der AEE INTEC ermöglicht auch weiterhin in internationalen Energieforschungssprojekten tätig zu sein und steirische Betriebe können auch in Zukunft am überproportional stark wachsenden europäischen und weltweiten Markt der Ökoenergie-Technologien partizipieren.

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Solarnet Styria (2005-2008)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Um das Technologiepolitische Konzept Steiermark umzusetzen und die steirische Kompetenz im Bereich Solarthermie in den kommenden Jahren weiter auszubauen, sollen im Rahmen der hier vorgeschlagenen „Technologieplattform Solarnet Styria“ (TPSS) die steirischen F&E Kapazitäten mit den relevanten Gewerbe- und Industriebetrieben stärker vernetzt werden; darüber hinaus ist es aber erforderlich, die steirischen Institutionen in einem europäischen Netzwerk stark zu verankern bzw. eine europäische Technologieplattform unter zentraler Mitwirkung steirischer Institutionen zu etablieren. Dies soll insbesondere durch die Initiierung einer „European Solar Thermal Technology Platform“ erfolgen.

Ziel der Technologieplattform ist die Förderung von Kooperationen über die gesamte Wertschöpfungskette der solarthermischen Technologien: Von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Produktion und Vermarktung. Für diesen Prozess sollen hochrangige Vertreter aus Forschung, Industrie, Politik und Finanzwesen zusammengebracht werden, um eine stärker fokussierte Förderung von solarthermischer F&E in Europa zu erreichen und den Innovationsprozess durch die Beseitigung von Barrieren zu beschleunigen. Letztendlich sollen die Ergebnisse der Diskussionen und Prozesse innerhalb der ESTTP auch für die Strukturierung des kommenden 7. Forschungsrahmenprogramms (2007-2013) herangezogen werden.

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Solarthermische Kunststoffkollektoren mit integriertem Überhitzungsschutz (2005-2008)

Projektleitung: PCCL Polymer Competence Center Leoben & Montanuniversität Leoben

Ziel des gegenständlichen Projektes ist die Entwicklung von Vollkunststoffkollektoren mit integriertem Überhitzungsschutz von der Erarbeitung unterschiedlicher Kollektorkonzepte über die Modellierung und Optimierung bis hin zur Prototypenfertigung und deren Vermessung.

In der Vernetzung der Kunststoff- und Solarenergieforschung liegt ein hohes Potential für innovative Weiterentwicklungen von solartechnischen Komponenten und Systemen, sowohl was deren Funktionsfähigkeit als auch die Wirtschaftlichkeit anbetrifft.

Die Kostenreduzierungspotentiale von Kunststoffkollektoren mit integriertem Überhitzungsschutz ergeben sich einerseits aus der Senkung der Kollektorkosten durch die Reduktion des Materialmixes und die Nutzung von kostengünstigen Standardkunststoffen sowie von kunststoffspezifischen großserientauglichen Fertigungstechnologien. Andererseits reduzieren sich auch die sonstigen Kosten eines Kollektorsystems durch Wegfall sämtlicher Elemente im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen beim Kollektorstillstand bei derzeit üblichen Kollektorsystemen.

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Speicherentwicklung MODESTORE (2005-2008)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Die Nutzung thermischer Solarenergie v.a. zur Raumheizung hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, Wärme über lange Zeit mit möglichst geringen Verlusten zu speichern. Konventionelle Wärmespeicherung verbraucht aber viel Platz und ist verlustbehaftet.

Beginnend mit Grundlagenforschung und Simulation wurde über erste Labormodelle bis zur Prototypenentwicklung ein grundsätzlich funktionierender Sorptionsspeicher entwickelt. Die Vorteile dieses Speichers sind 2,2-2,5 fach höhere Speicherdichte im Vergleich zu Wasserspeichern, verlustfreie Speicherung aufgrund reversibler chemischer Prozesse und damit nahezu unbegrenzte Speicherdauer.

Ziel dieses EU-Projektes "MODESTORE" ist die Weiterentwicklung des vorliegenden Prototyps zu EINEM kompakten Speichermodul und Errichtung einer multiplizierbaren Pilotanlage. Während der einjährigen Messperiode werden die Belade- und Entladevorgänge laufend analysiert und optimiert.

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Solarkampagne 2005 (2005-2009)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Ziel dieses Projektes ist es, die in der Steiermark etwas zurückgefallene Nutzung der Solarenegrie wieder massiv zu forcieren. Die seit April 2005 erhöhte Förderung bietet dazu die besten Voraussetzungen.

Dazu werden in Anlehnung an erfolgreiche Kampagnen in anderen Ländern regionale Events, Bauherrenabende, Beratungs- und Qualifizierungsinitiativen sowie Veranstaltungen mit der Zielgruppe Wohnbauträger durchgeführt.

182_Endbericht_SPARmitSOLAR.pdf

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Umsetzung eines Wärmeverbundes von Solarkraftwerken in der Steiermark (2007-2009)

Projektleitung: nahwaerme.at Energiecontracting GmbH

Thermische Solarenergie hat in Österreich ein enormes Potenzial: besonders groß sind die Möglichkeiten für Industrie und Gewerbe, für Fernwärmenetze und für Mehrfamilienhäuser im Wohnbaubereich. Eine effiziente Methode zur Nutzung der Solarenergie in diesen Bereichen ist die Zusammenschaltung großer thermischer Solaranlagen („Solarkraftwerke“) zu einem Wärmeverbund von Solarkraftwerken in der Steiermark (WSS). Dabei werden die Einzelanlagen nach einem einheitlichen technischen Standard betrieben, und eine Leitzentrale überprüft Funktion und Erträge der Anlagen durch ein gemeinsames Werkzeug.
Ziel des vorliegenden Projekts ist die Entwicklung eines Werkzeugs, das die notwendige Qualitätssicherung für die Umsetzung eines solchen Wärmeverbundes garantiert: durch die Bündelung von Solar-Know-How aus Österreich, Deutschland und der Schweiz soll dieses Werkzeug neben einer optimierten Planung durch eine automatisierte Datenauswertung auch eine effiziente Ertrags- und Funktionskontrolle zu jeder einzelnen Anlage liefern.
Dieses Werkzeug steht als allgemein zugängliche Dienstleistungs-Plattform allen Betreibern von Solaranlagen zur Verfügung, die damit durch eine einfache Internet-Abfrage an Hand einer Visualisierung und Datenauswertung tagesaktuelle Informationen zu Funktionsweise und Energieerträgen ihrer Solaranlagen abrufen können.

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Entwicklung einer neuen Planungs-Dienstleistung für die Passiv- und Niedrigenergiehäuser unter Systemintegration von Solarhybridkollektoren und Erdspeicherung (2010-2010)

Projektleitung: Grazer Energieagentur GmbH

-Recherche über bestehende Systemkomponenten
-Solarhybridkollektoren, Niedertemparatur-Wärmeabgabe, Wärmepumpe, Kombi-Speicher, Erdkollektoren oder –speicher, weitere Komponenten
-Systemintegration und Dimensionierung
-Berechnungen, insb. Erträge vs. Notwendige Hilfsenergie
-Wirtschaftlichkeitsberechnung
-Systemkosten, Investitionskosten, Betriebskosten der Systemkomponenten
-Einsparungen bei Dämmungen des Hauses (Dachdeckung, Speicherung, …)
-Entwicklung eines Demonstrationsprojektes
-Suche nach geeigneten Projektpartnern
-Suche nach geeigneten Demonstrationsobjekten
-Förderquellen
-Entwurf des Projektantrages

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Leitfaden zur erfolgreichen Umsetzung von finanziellen Bürgerbeteiligungen bei Photovoltaikanlagen (2011-2012)

Projektleitung: ecowatt erneuerbare energien GesmbH

An der geplanten Photovoltaikfreiflächenanlage Semriach wird es für
die Bevölkerung sowie die Gemeinde die Möglichkeit geben sich
finanziell zu beteiligen. Als Vorrausetzung für diese Beteiligungen ist es
notwendig verschiedenen Gesellschaftsformen zu analysieren, damit die
Formen der Beteiligung (Anteilscheine, Zielgruppendefinition,
Ausschüttungen, Mitbestimmung, Vertragsgrundlagen,…) bestmöglich
definiert werden können. Die interessierte Bevölkerung muss dann
bestens für ihre Entscheidung der Beteiligung informiert werden.
Während des Verkaufs der Anteilscheine werden die definierten
Grundlagen evaluiert. Nach Projektabschluss wird ein Leitfaden für die
Umsetzung finanzieller Beteiligungen erstellt.

Ziel:
Arbeitsphase 1: Okt. – Dez. 2010
Am Ende der ersten Phase sind mögliche Gesellschaftsformen
hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile analysiert. Auf der Basis der
Wirtschaftlichkeitsrechnung der Anlage werden Stückelungen und
Zielgruppen definiert. Für die Zielgruppe ist die Bevorzugung der
ansässigen Bevölkerung zu berücksichtigen.
Arbeitsphase 2: Jän. – Mai 2011
Nachdem Informationsmaterial und Vertragsgrundlagen erstellt sind,
werden geeignete Methoden zur Öffentlichkeitsarbeit und Information
potentieller AnteilnehmerInnen geplant und durchgeführt. Ziel der
zweiten Phase ist es, alle Interessierten soweit zu informieren, dass sie
Entscheidungen über ihre Anteile an der Anlage treffen können.
Arbeitsphase 3: Juni – Okt. 2011
Die dritte Phase dient dem „Verkauf“ der Anteile. Am Ende dieser Phase
sind die Grundlagen der ersten Phase evaluiert - der Leitfaden kann
erstellt werden.
Der Leitfaden wird so verfasst, dass er als Grundlage bei
unterschiedlichen Energieanlagen verwendet werden kann.

259_Leitfaden_PV_Buergerbeteiligung_2012.pdf

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SONSTIGE, NICHT VIA NOEST FINANZIERTE PROJEKTE

Entwicklung eines flexiblen wettbewerbsfähigen Businessmodells für Großsolaranlagen bei Gewerbe- und Industriebetrieben (2004- )

Projektleitung:

Ziel des Projekts ist, neue Businessmodelle für solarthermische Nutzungen in Industrie und Gewerbe zu entwickeln. Es gilt, wechselnden Energiebedürfnissen der Prozeßwärme durch flexible Kollektormodule, Finanzierungsmöglichkeiten und Vertragsgestaltung in Win-Win Situationen gerecht zu werden.

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Entwicklung von thermischen Solarsystemen mit unproblematischem Stagnationsverhalten ( - )

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Im Rahmen dieses Projektes wurden mit den 7 beteiligten Industriepartnern konkrete Ansätze und Lösungen zur Erreichung von thermischen Solarsystemen mit unproblematischem Stagnationsverhalten erarbeitet.

A030_Endbericht_therm_Solarsysteme.pdf

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Fassadenintegration von thermischen Sonnenkollektoren ohne Hinterlüftung ( - )

Projektleitung: Irene

Im Rahmen dieses Projektes wurden die Anforderungen von Architekten an Fassaden-integrierte Kollektoren geklärt, Dimensionierungsrichtlinien und ein intelligentes Speichermanagement entwickelt sowie ästhetisch ansprechende Testanlagen errichtet.

A031_Endbericht_Fassadenintegration.pdf

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Innovativer Solarregler für thermische Solaranlagen ( - )

Projektleitung: S.O.L.I.D. Solarinstallation und Design GmbH

Ziel des Projekts ist die Erforschung der technischen Machbarkeit eines Solarreglers für thermische Solaranlagen, welcher ohne konventionelle Kollektor- u. Speichertemperaturfühler auskommt.

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OPTISOL - Optimierte und standardisierte Solarsysteme im Mehrfamilienwohnbau ( - )

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Das Know-how Transferprojekt OPTISOL richtet sich innerhalb eines Breitentests - zehn optimierte solarunterstützte Wärmenetze für Geschosswohnbauten werden umgesetzt - einerseits an Wohnbauträger sowie andererseits speziell an die beteiligten Fachplaner und ausführenden Unternehmen (Haustechnikplaner, Architekten, Installateur und Anlagenbetreiber).

Dabei liegt der Schwerpunkt darin, nicht nur die Solaranlage als einzelne Komponente zu sehen, sondern vielmehr das gesamte Wärmeversorgungssystem gesamtheitlich zu optimieren und einen modellhaften Ablaufplan für weitere Projekte zu definieren.

A033_Zwischenbericht_Optisol.pdf

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Solare Kombisysteme - IEA SHC Task 26 ( - )

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Ziel des IEA Forschungsprojektes ist die Dokumentation, der Vergleich und die Optimierung von solaren Kombianlagen zur Warmwasserbereitung und Raumheizung.

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Solare Prozesswärme / Investigation of Industrial Processes (Projekt zum IEA- Solar Heating and Cooling Programm, Task 33) (2004- )

Projektleitung: Stadtlabor Graz

Dieses Projekt umfasst die österreichische Beteiligung am IEA-Task 33 Solar Heating & Cooling Programm.

Ziele des Projekts sind v.a. die Identifizierung von Prozessen, den zugehörigen Temperaturniveaus und Energieversorgungssystemen für den Einsatz von Solarthermie sowie die Optimierung von Energieeffizienz- und Wärmerückgewinnungsmaßnahmen in Produktionsprozessen. Darauf aufbauend sollen integrierte Lösungen identifiziert bzw. entwickelt werden.

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Solarunterstützte Wärmenetze ( - )

Projektleitung: Uni Innsbruck, Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften

Das Ziel des Projektteiles Biomasse-Nahwärmenetze ist, einen Kriterienkatalog zu erstellen, unter welchen Umständen (Anlagengröße, Anlagenkonzeption und Art und Höhe der Anlagenförderung) eine Solarunterstützung von Biomasse-Nahwärmenetzen ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist.

Die Ziele des Projektteils Mehrfamilienhäuser sind standardisierte Systemkonzepte und Dimensionierungsrichtlinien, die gesicherte Ertragsprognosen unter möglichst ökonomischen Rahmenbedingungen zulassen. Diese werden in einer Planungsbroschüre für die Dimensionierung und den Betrieb der Anlage zusammengefasst.

A036_Endbericht_Solarunt_Waermenetze.pdf
A036_Krit_Kat_Solarunt_Waermenetze.pdf
A036_Kurzf_Solarunt_Waermenetze.pdf

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SolProBat - Entwicklung einer Optimierungsmethode zur Integration von Solarthermie in Produktionsprozessen im Batch-Betrieb (2004- )

Projektleitung: Stadtlabor Graz

Dieses Projekt untersucht Möglichkeiten, die Anwendbarkeit der solaren Energieversorgung von Industriebetrieben, speziell Klein- und Mittelbetrieben zu verbessern.

Dazu werden eine Methodik zur Optimierung des Einsatzes von solarer Prozesswärme in Industriebetrieben, ein geeignetes Simulationsprogramm zur Umsetzung (Batch-Pinch-Berechnung) sowie Case Studies solarthermischer Energieversorgung für Produktionsprozesse erarbeitet.

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Wärmeversorgung von Neubaugebieten über solarunterstützte Nahwärmenetze (2004- )

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

Im Rahmen des Projektes sollen durch die Kooperation von Forschungseinrichtungen mit Wohnbauträgern, Wärmerversorgern und Stadtwerken sowie Technologieanbietern (Solarenergie und Biomasse) technisch wie auch wirtschaftlich umsetzbare Lösungen für eine modular erweiterbare Wärmeversorgung von Neubaugebieten über solar unterstützte Wärmenetze entwickelt werden, wleche bislang fehlen.

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COOLSAN - Kältetechnische Sanierungskonzepte für Büro- und Verwaltungsgebäude ( -2005)

Projektleitung: AEE INTEC - Institut für Nachhaltige Technologien

In diesem Projekt werden folgende Fragen beantwortet: 1) Wie kann die Schaffung von Behaglichkeit im Bestand von Bürogebäuden – ohne die Nutzung energieintensiver Kompressions kälteanlagen - erfolgen? 2) Wie können Energieverbrauch und Betriebskosten von Büro- und Verwaltungsgebäuden gesenkt werden, wenn bereits Kompressionskälteanlagen installiert sind?

Anhand der Ergebnisse wird die Umsetzung zweier kühltechnischer Mustersanierungen vorbereitet.

A025_Endbericht_Passive_Kuehlungskonzepte.pdf

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Solaranlage Wasserwerk Andritz ( -2009)

Projektleitung: SOLID Gesellschaft für Solarinstallation und Design mbH

Im Rahmen der Errichtung des von der Stadt Graz und der Graz AG gemeinsam
projektierten „Kompetenzzentrums Wasser“ (Fertigstellung im Sommer 2010) wurde
parallel auf dem Betriebsgelände des Wasserwerks Andritz zwischen Februar und
Juni 2009 eine Solaranlage zur Einspeisung ins Grazer Fernwärmenetz sowie zur
Heizungsunterstützung für die benachbarten Bürogebäude errichtet.
Technik
Das gesamte Kollektorfeld mit einer Kollektorfläche von 3.855,1 m² ist auf dem
Betriebsgelände des Wasserwerks Andritz als Freiaufständerung installiert. Bei
Erreichung der notwendigen Einspeisetemperatur wird die Solarenergie in der
Übergabestation direkt in das Grazer Fernwärmenetz eingespeist. Kann die
notwendige Einspeisetemperatur nicht erreicht werden, ist das Temperaturniveau
aber trotzdem nutzbar, so erfolgt die Beladung des Pufferspeichers. Der
Pufferspeicher weist ein Volumen von rund 64,6 m³ auf und ist in einem
Brunnenhaus abgesenkt aufgestellt. Aus dem Pufferspeicher erfolgt die
Heizungsunterstützung für die Betriebs- und Bürogebäude desWasserwerks.
Durch das beschriebene Lastmanagement werden auftretende Lastspitzen des
Fernwärmeanschlusses reduziert. Zur Nutzung niedriger Temperaturniveaus in der
Übergangszeit und im Winter ist die Integration einer Wärmepumpe geplant.
Betrieben wird die Anlage nach einem Contractingmodell in Kooperation mit unserem
Partner nahwaerme.at Energiecontracting GmbH.

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