Steirische F&E-Projekte - Verkehr/Motoren

INHALT

 

 

LAUFENDE PROJEKTE

Aufbau und Inbetriebnahme eines elektrischen Antriebsstranges für ein Go-Cart (2009-2010)

Projektleitung: Bulme Graz

Dimensionierung und Auswahl des Akkus anhand vorgegebener Fahreigenschaften.
Erstellung der Software für die Ansteuerung des Motors über den elektronischen Leistungsteil.
Referenzierung des Antriebsstranges durch Messfahrten und somit Lieferung von Referenzdaten für die Dimensionierung eines elektrischen Fahrzeugantriebes.

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ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

Wasserstoffknoten Steiermark - Vorstudie (2003-2003)

Projektleitung: TU Graz, Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik

Vorbereitungsarbeiten zur Errichtung einer Forschungsinfrastruktur zum Thema Wasserstoff gemeinsam mit Firmen- & Forschungspartnern.

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Drehstromantriebe (2002-2004)

Projektleitung: Montanuniversität Leoben, Inst. f. Elektrotechnik

Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Drehstromantrieben für Elektronikkleinfahrzeuge. Die Vorzüge der Drehstromtechnik sollen dabei am Prüfstand und im praktischen Vergleich mit vorhandenen Gleichstrom-
antrieben überprüft werden.

009_Endbericht_Drehstromantriebe.pdf

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Biodiesel aus Tiermehl (2003-2005)

Projektleitung: Stadtlabor Graz

Ziel ist, durch eine weitgehende Entfettung von Tiermehl eine stoffliche Verwertung zu ermöglichen. Dabei soll im speziellen eine effiziente Gewinnung von Restfetten aus Tiermehl und deren Verarbeitung zu hochwertigen Biodiesel untersucht werden. Andererseits ist die Entfettung ein notwendiger erster Schritt für jede weitere Verarbeitung von Proteinen aus Tiermehl.

Die in Österreich max. aus Tiermehl produzierbare Menge an Biodiesel beträgt 10.000 -15.000 Tonnen pro Jahr, das entspricht in etwa der Hälfte der heute in Österreich produzierten Menge an Biodiesel. Diese Ausweitung der Biodieselproduktion um 50 % wäre ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung des Anteils an biogenen Kraftstoffen, wie es die EU-Richtlinie vorsieht.

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Innovative Citylogistik (2005-2005)

Projektleitung:

Ziel des Projektes ist der Einsatz von schadstofffreien Elektrofahrzeugen für eine Kunden- und Geschäftsfreundliche Güteranlieferung in der Stadt Graz während der 2-monatigen Umbauphase (Juli/August 2005) zur Schienenerneuerung in der Herrengasse.

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POEM 2 - Anwendung mobiler Pflanzenölmotoren (2003-2005)

Projektleitung: Sekem Energy GmbH

In diesem Pilotprojekt sollen die Ergebnisse des ersten Projektteils umgesetzt werden und Pflanzenöl als Treibstoff für Fahrzeuge in ausgewählten Nischenbereichen Anwendung finden, z.B.: bei Fahrzeugen im Leitungsbau in ökologisch sensiblen Gebieten sowie im Wasserbau. Damit sollen die wirtschaftlichen Möglichkeiten (bis hin zur Firmengründung) und die Machbarkeit der weiteren Anwendung überprüft werden.

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Nachhaltig unterwegs im Jahr 2020 (2003-2006)

Projektleitung: Josef

Ziel des Projektes ist die Identifikation der Entwicklungschancen für die Steirische Forschung, Land-und Forstwirtschaft sowie Industrie, die sich aus der zu erwartenden Einführung von neuen Kraftstoffen ergeben werden.

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Zentrum für Biotreibstoffe der Zukunft in der Obersteiermark (2005-2006)

Projektleitung: Josef

Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, ein Konzept für ein Zentrum für Biotreibstoffe der Zukunft in der Obersteiermark zu entwickeln, wobei mehrere Optionen nach technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten bewertet werden.

Da Holz in der Obersteiermark der bedeutendste nachwachsenden Rohstoff ist, werden die folgenden Biotreibstoffe betrachtet: Synthetische Biotreibstoffe aus der Vergasung von Holz (1), Bioethanol durch die Verzuckerung und Vergärung von Holz (2) sowie Biotreibstoffe aus der hydrothermischen Umwandlung von Holz (3).

Die Projektinhalte werden in den folgenden 6 Arbeitsschritten bearbeitet:
1. Erarbeitung der Grundlagen
2. Festlegung von 2 bis 4 möglichen Anlagenvarianten für jede Option
3. Bewertung und Vergleich der Optionen
4. Einbindung relevanter Akteure in den betroffenen Wirtschaftsbereichen
5. Schlussfolgerungen und Schritte zur Realisierung
6. Dokumentation: Machbarkeitsstudie über ein Zentrum für Biotreibstoffe in der Obersteiermark

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HyCentA - Wasserstoffknoten Steiermark (2004-2009)

Projektleitung:

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern aus der Forschung und Wirtschaft wird im Rahmen dieses Projektes auf dem Gelände der TU Graz das HyCentA Hydrogen Center Austria - ein Wasserstoff-Prüfzentrum und die erste österreichische Abgabestelle für Wasserstoff errichtet und betrieben.

Damit wird die Spitzenstellung der österreichischen Forschung und Entwicklung in ausgewählten Bereichen im vielversprechenenden Zukunftsfeld Wasserstoff sichergestellt und ausgebaut.

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SONSTIGE, NICHT VIA NOEST FINANZIERTE PROJEKTE

Dialog - Individuelle Motivation zum klimaschonenden Umgang mit Energie im Verkehr und im Haushalt (2009- )

Projektleitung: Universität für Bodenkultur, Institut für Verkehrswesen

Der Energiekonsum von Endverbrauchern wird vor allem durch ihr Mobilitätsverhalten und die Energieverwendung im Haushalt bestimmt. Um hier substanzielle Einsparungen zu er-zielen, sind neben neuen Technologien auch Verhaltensänderungen der Verbraucher not-wendig. Hier geht es einerseits um die Anschaffung von energieverbrauchenden Geräten (Pkw, Elektrogeräte etc.) und andererseits um die Nutzung dieser Geräte (Verkehrsmittel-wahl, Fahrstil, Heizverhalten, etc.). Herkömmliche Marketingkonzepte greifen hier erfah-rungsgemäß nicht. Sie bieten zu wenig Anstoß und liefern auch nicht die nötige Sachinfor-mation für eine Verhaltensänderung. Wesentlich größere Erfolge verspricht ein Dialogmar-keting, um Endverbraucher zu einem energiesparenden Verhalten zu motivieren. Es findet im angloamerikanischen Raum zunehmend Verbreitung. Hierzulande wird es bislang nur von ÖPNV-Betreibern zur Gewinnung von Fahrgästen genutzt. Ziel dieses Projektes ist es, ein spezifisches Dialogmarketingverfahren für ein energieeffizientes Verhalten im Verkehr und im Haushalt zu entwickeln, zu testen, zu optimieren, auf eine nachhaltige Entwicklung hin zu evaluieren und zu verbreiten. Bei der Neuentwicklung geht es um zwei Aspekte:
? die thematische Verbreiterung auf alle Verkehrsmittel (nicht nur Gewinnung von Fahr-gästen im ÖPNV), Fahrzeuganschaffung (ob und wenn ja verbrauchsarm), Verkehrsmit-telwahl, Fahrgemeinschaftsbildung, Öko-Driving, sowie das Energiesparen im Haushalt durch Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte, deren sparsame Verwendung, den Einbau wärmedämmender Fenster oder Hausisolierung bei Einfamilienhäusern;
? die Fokussierung auf jene Zielgruppen, bei denen der meiste Erfolg zu erwarten ist. Das sind Bewohner in Ballungszentren und ihrem Umland, wo das Mobilitätsverhalten oft durch eine intensive Pkw-Nutzung geprägt ist, obwohl gute Alternativen zum Pkw vor-handen sind, und neu zuziehende Haushalte, weil bei Neubürgern die Bereitschaft für Verhaltensänderungen erfahrungsgemäß besonders groß ist.
Die Einrichtung eines Netzwerkes aus potenziellen Anwendern soll von Anfang an eine in-tensive Rückkoppelung mit der Praxis gewährleisten. Das Dialogmarketing- und das Evalu-ierungskonzept werden in zwei Testgebieten (Stadt Graz und Linz Umland) angewendet, die ihre finanzielle Unterstützung zugesichert haben. Das angestrebte Ergebnis des Projek-tes umfasst (1) ein anwendungsreifes Dialogmarketing-Verfahren für ein energieeffizientes Verhalten im Verkehr und im Haushalt, (2) eine Potenzialabschätzung des Energieeinspa-rungseffektes bei österreichischweiter Anwendung, sowie (3) eine gesamtwirtschaftliche Nutzen-Kostenanalyse für das Dialogmarketing. Die Ergebnisse sollen zum einen in der Wissenschaftsgemeinde verbreitet werden, um eine Diskussion über das Verfahren anzure-gen und seine Weiterentwicklung zu fördern, andererseits bei potenziellen Anwendern, ins-besondere Gebietskörperschaften sowie Mobilitäts- und Energieberatungen. Hier geht es um die Voraussetzungen und Einsatzmöglichkeiten des Verfahrens aus praktischer Sicht.

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DIRECT Diesel Reforming by Catalytic Technologies ( - )

Projektleitung: CLIMT Energiesysteme GmbH

The DIRECT proposal addresses a very important target of the community energy related policies, the reduction of fossil fuels consumption and Green HouseGases. It solves one of the road blocs for introducing fuel cell technology to vehicles - the fuel supply.

The DIRECT consortium (consisting of experienced partners in the area of catalytic materials, system design and numeric simulation) develops a Diesel fuel operated SOFC with high efficiency and reliability as well as sulphur tolerance. It will be packaged for the use as Auxiliary Power Unit for vehicles and deliver 5 kWe. Attention will be paid to the best possible use of the waste energy for other applications in the vehicle or for improving the efficiency of the system.

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OSTROBOTHNIA ( - )

Projektleitung:

The aim of the project was to make detailed plans how to increase the use of local renewable fuels in energy production in the province of Ostrobothnia in Finland. The plans were made for 9 population centres of the communities, which already have district heating networks or which are intended to have adequate heat load for district heating system.

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